Sukhoi Superjet: Er soll größer werden.

Superjet 100 NGSuperjet will bald größere Version bauen

Nun soll es doch eine größere Version des russischen Flugzeugs geben. Doch wann der Sukhoi Superjet 100 NG gebaut wird, hängt noch von den Triebwerksherstellern ab.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Sie wollen, sie wollen nicht – sie wollen. Zumindest ist das der aktuelle Stand in Sachen Sukhoi Superjet 100 NG. Man wolle das Projekt noch in diesem Jahr starten, so Yuri Slyusar bei einer Pressekonferenz auf der Paris Air Show. Das weiterentwickelte Flugzeug werde 130 Sitze aufweisen und damit rund 35 mehr als die aktuelle Variante des Regionalflugzeuges, so der Präsident des Luftfahrtkonzerns United Aircraft Corporation, zu dem Hersteller Sukhoi gehört.

Schon 2012 hatte das russische Unternehmen von derartigen Plänen gesprochen. Doch die Finanzierung wurde später gestoppt. Wie Slyusar sagt, hängt der genaue Startzeitpunkt des Programms nun nur noch davon ab, wann die nötigen Triebwerke verfügbar sind. Sie müssen genügend Schub für den größeren Flieger entwickeln können. Man befinde sich in Gesprächen mit der französischen Safran und der russischen Saturn, die zusammen die Powerjet-Sam-146-Triebwerke für den Superjet 100 bauen.

Suche nach Neukunden

Die aktuelle Version des russischen Passagierjets fasst in der Normalbestuhlung 98 Passagiere. So bietet ihn etwa auch Cityjet an. Die Iren sind derzeit die einzige westeuropäische Airline, die den russischen Flieger betreibt. Sie fliegt die drei Maschinen momentan im Wet Lease für die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines. Sukhoi hofft, bei der Luftfahrtmesse neue Kunden zu finden. Bisher ohne Erfolg.

Mehr zum Thema

Blauer Traktor am Flughafen Novosibirsk: Drei Flugzeuge mussten durchstarten.

Blauer Traktor zwingt drei Flugzeuge in Novosibirsk zum Durchstarten

Zweiter Prototyp der Yakovlev MS 21-310:  Russland will neue Gebühr zur Finanzierung.

Passagiere sollen teure Flugzeuge aus russischer Produktion bezahlen

Embraer E190 von Wideroe: Mit diesem Flugzeugtyp wurden die Russinnen und Russen Richtung Heim geflogen.

Widerøe fliegt Russen im Spitzbergen-Eklat zurück nach Hause

Airbus A330 von Aeroflot: Bald mit iranischen Teilen?

Von der Airbus-A330-Wartung zur Teilefertigung: So weit gingen Russlands Pläne mit Iran

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin