Jet von Santaco: Erst einmal geflogen

Santaco hebt doch nicht ab

Eigentlich wollten die Taxifahrer Südafrikas ein revolutionäres Airline-Konzept lancieren. Doch es kommt nicht vom Fleck.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Im November sollte es losgehen. Der South African National Taxi Council (Santaco) wollte eine eigene Fluggesellschaft gründen. Er sah eine Marktlücke: Man wollte arme Bevölkerungskreise ansprechen, die normalerweise tagelange Fahren in Bussen oder Taxis auf sich nehmen, um ihre Verwandtschaft in abgelegeneren Gebieten zu besuchen. Die Tickets sollten unabhängig von der Nachfrage rund 500 bis 600 Rand (ungefähr 55 Euro/70 Franken pro Strecke) kosten. Eigentlich ein Plan, der zu begrüßen wäre. Doch nun scheint Südafrikas Taxi-Airline vor dem Aus zu stehen.

Offenbar hat die Fluggesellschaft Probleme mit dem Abschluss verschiedener Verträge. Einer der wichtigsten ist wohl der mit dem Lanseria Airport bei Johannesburg. Es gebe keine Diskussionen mit Santaco, die Airline aufzunehmen, hieß es von einem Flughafenverantwortlichen gemäß der Zeitung Pretoria News. Zwar war der symbolische Erstflug im vergangenen Jahr von dort gestartet, doch seit diesem Charterflug habe man keine Geschäfte mit Santaco gemacht.

Kein Kontakt

Offenbar gab es sogar einen Versuch der Airport-Betreiber, das zu ändern. «Nachdem wir aus den Medien erfuhren, dass sie uns als Drehkreuz benutzen wollen, haben wir versucht, mit ihnen Kontakt aufzunehmen», so Flughafenmanager Gavin Sayce. Doch das sei erfolglos geblieben. Bis auf die wiederholte Verlegung des Starttermins für die regulären Flüge ließ die Airline selbst bisher nicht viel von sich hören. Jetzt aber meldete sich und gab gleich einen weiteren Rückschlag bekannt. Der Konzern, der für die operativen Geschäfte verantwortlich sein sollte, unterschrieb noch keinen Vertrag. Noch habe man sich nicht mit Standby Travel geeinigt, erklärte ein Santaco-Verantwortlicher gegenüber den Pretoria News. Dass man nicht vom Fleck komme, habe auch damit zu tun, dass sich die wirtschaftliche Situation in den vergangenen Monaten massiv verschlechtert habe. «Unsere Pläne bleiben bestehen. Aber gestiegene Flughafensteuern, die wirtschaftliche Verschlechterung und der hohe Kerosinpreis zwingen uns, alles noch einmal neu zu kalkulieren.»

Mehr zum Thema

ticker lift

Lift baut Flotte aus und fliegt erstmals international

Boeing 737-800 von Mango Airlines in Johannesburg: Kehrt die Airline zurück?

Mango Airlines will nach vier Jahren am Boden neu starten

Airbus A340 von Swiss: Muss ab Johannesburg zwischenlanden.

Lufthansa und Swiss müssen auf Flügen ab Johannesburg Tankstopp einlegen

Flieger von SA Express über Kapstadt (Montage): Bald wieder Realität?

SA Express soll von den Toten zurückkehren

Video

Es wird gearbeitet am FLughafen Basel/Mulhouse.
Am Euro Airport steht das Herz des Flugbetriebs still: Für 36 Tage wird die Hauptpiste komplett erneuert. Wo sonst Jets im Minutentakt starten und landen, dominieren nun Baumaschinen. Ein Besuch am Flughafen Basel/Mulhouse/Freiburg im Ausnahmezustand.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
Zwei Mitarbeitende von Alaska Airlines: Teil des Sicherheitsvideos.
Die fünftgrößte Fluggesellschaft der USA führt erstmals in ihrer Geschichte ein eigenes Sicherheitsvideo ein. Der Schritt von Alaska Airlines erfolgt aus einem ganz bestimmten Grund.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
southwest airlines  independence one
Die Vereinigten Staaten feiern das Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung und damit ihren 250. Geburtstag. Southwest Airlines nimmt das als Anlass für eine Sonderlackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack