Ende August stellte die <a href="https://www.aerotelegraph.com/skywork-denkt-ueber-eine-zweite-schweizer-basis-nach" target="_blank" rel="noopener">Schweizer Regionalairline Skywork den Betrieb ein</a>. Nachdem Flug SX0207 aus Hamburg am 29. August um 22:19 Uhr am Flughafen Bern gelandet war, informierte das Management: «Nach gescheiterten Verhandlungen mit einem möglichen Partner sind die wirtschaftlichen Voraussetzungen nicht mehr gegeben, den Betrieb weiterzuführen.»

LuganoSkywork denkt über zweite Schweizer Basis nach

Der Flughafen Lugano und Skywork Airlines wollen zusammenarbeiten. Das Ziel: Mehr Linienflüge ab dem Schweizer Airport.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office

Seit der Pleite von Darwin Airline ist es am Lugano Airport ruhig geworden. Mit dem Wegfall des zuletzt als Adria Airways Switzerland fliegenden Heimanbieters Ende 2017 verlor der Flughafen in der Südschweiz auf einen Schlag einen Großteils seines Linienangebots. Geblieben sind Swiss mit Flügen nach Zürich und die tschechische Silver Air, die im Sommer ein Mal pro Woche nach Lošinj in Kroatien und Elba in Italien fliegt.

Dem Management des Flughafens reicht das nicht. Es arbeitet seit Monaten daran, zusätzliche Flüge zu bekommen. Dabei brachte er sogar die Idee auf, eine eigene Fluglinie zu gründen. Vor allem die Strecke Lugano - Genf ist ihm dabei ein zentrales Anliegen. Doch nun braucht es diesen Schritt wohl nicht. Denn der Lugano Airport hat mit Skywork Airlines eine Absichtserklärung für eine Kooperation unterzeichnet.

«Unterstützung unabdingbar»

Konkret geht es darum, dass Skywork die Strecke Lugano - Genf ab dem kommenden Winterflugplan übernimmt. Die Schweizer Regionalairline würde dafür eine Basis am Flughafen im Süden der Schweiz errichten. Sie stellt jedoch eine Bedingung: «Für diese Aufbauarbeit braucht Skywork unabdingbar Unterstützung».

Schon früher hatte Skywork erklärt, Interesse an der Strecke zu haben. Die Fluglinie will aber finanzielle Unterstützung von der lokalen Politik und Wirtschaft. Zugleich verspricht sie aber, dass die eine Strecke nur der Anfang wäre. «Mit einer möglichen Basis Lugano entstehen Synergien zwischen dem Lugano Airport und Skywork. Diese Effekte werden untersucht und können zu einem erweiterten Streckennetz ab Lugano führen», teilte die Airline am Freitag (6. Juli) mit.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack