Skymark-Flieger: Bald nicht mehr in Narita.

Nach A380-DebakelSkymark verlässt Tokio Narita

Skymark hat massive finanzielle Probleme. Kurz nach der Stornierung einer Bestellung von sechs Airbus A380 stoppt die Fluglinie den Betrieb am Flughafen Narita.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Skymark hat massive Probleme. Sechs A380 in Luxusausstattung sollten der Airline zu hohen internationalen Profiten verhelfen. Doch Skymark fehlt das Geld, die Airline stornierte die Bestellung. Und die Probleme wurden dadurch sogar noch vergrößert. Denn Airbus verlange eine «exorbitante» Entschädigung von Skymark, so Geschäftsführer Shinichi Nishikubo. Am Fortbestehen des Unternehmens bestehen ernsthafte Zweifel.

Nun muss Skymark massiv sparen. Einer der Schritte ist offenbar, sich komplett vom Tokioter Flughafen Narita zurück zu ziehen. Auch die Büros, welche die Airline am Flughafen hält, werden geschlossen. Schon Ende Oktober soll es soweit sein, berichtet die Zeitung Japan Times. Der Sitzladefaktor auf einigen Flügen der Billigairline ab Narita habe gerade einmal 30 Prozent betragen.

Letzte Chance

Es ist die letzte Chance der Airline. Der Börsenwert von Skymark beträgt derzeit nur noch 17 Milliarden Yen (125 Millionen Euro). Dem Kapital und den Barreserven von 46 Milliarden stehen gemäß der Nachrichtenagentur Bloomberg Verbindlichkeiten von 19 Milliarden gegenüber. Die internationale Expansion sollte das ändern. Skymark wollte mit den A380 ins Ausland expandieren. Die beiden ersten Superjumbos hätten von Tokio nach New York und London fliegen sollen. Danach waren weitere neue Strecken vor allem nach Europa vorgesehen.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Qantas: Ein Werkzeug blieben der Tragfläche.

Werkzeug in Tragfläche von Airbus A380 entdeckt – nach zwei Langstreckenflügen

Neue Business-Sitze: So soll es bald in den Airbus A380 von Lufthansa aussehen.

Das wird die neue Business Class in den Airbus A380 von Lufthansa

D-AIMH: Bekommt sie die Jubiläumslackierung?

Lufthansa flog leeren Airbus A380 nach Shannon - aus gutem Grund

ticker-emirates

Rauchwarnung beschert Accra raren Airbus-A380-Besuch

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack