Skymark-Flieger: Bald nicht mehr in Narita.

Nach A380-DebakelSkymark verlässt Tokio Narita

Skymark hat massive finanzielle Probleme. Kurz nach der Stornierung einer Bestellung von sechs Airbus A380 stoppt die Fluglinie den Betrieb am Flughafen Narita.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Skymark hat massive Probleme. Sechs A380 in Luxusausstattung sollten der Airline zu hohen internationalen Profiten verhelfen. Doch Skymark fehlt das Geld, die Airline stornierte die Bestellung. Und die Probleme wurden dadurch sogar noch vergrößert. Denn Airbus verlange eine «exorbitante» Entschädigung von Skymark, so Geschäftsführer Shinichi Nishikubo. Am Fortbestehen des Unternehmens bestehen ernsthafte Zweifel.

Nun muss Skymark massiv sparen. Einer der Schritte ist offenbar, sich komplett vom Tokioter Flughafen Narita zurück zu ziehen. Auch die Büros, welche die Airline am Flughafen hält, werden geschlossen. Schon Ende Oktober soll es soweit sein, berichtet die Zeitung Japan Times. Der Sitzladefaktor auf einigen Flügen der Billigairline ab Narita habe gerade einmal 30 Prozent betragen.

Letzte Chance

Es ist die letzte Chance der Airline. Der Börsenwert von Skymark beträgt derzeit nur noch 17 Milliarden Yen (125 Millionen Euro). Dem Kapital und den Barreserven von 46 Milliarden stehen gemäß der Nachrichtenagentur Bloomberg Verbindlichkeiten von 19 Milliarden gegenüber. Die internationale Expansion sollte das ändern. Skymark wollte mit den A380 ins Ausland expandieren. Die beiden ersten Superjumbos hätten von Tokio nach New York und London fliegen sollen. Danach waren weitere neue Strecken vor allem nach Europa vorgesehen.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

 Airbus A380 von Global Airlines: Droht jetzt das Ende?

Die Luft für Superjumbo-Airline Global Airlines wird dünner

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Der Airbus A380 von Global Airlines auf einem Foto aus dem Jahr 2025: War schon lange nicht mehr in der Luft.

Neuer Ärger für Global Airlines: Gläubigerin beantragt Liquidation

Video

aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack