Der verunglückte Pilatus PC-6: Wird kaum mehr fliegen.

HB-FDUSchweizer Pilatus PC-6 erleidet in Südamerika Totalschaden

Er wurde 1968 gebaut, flog aber immer noch - zuletzt in Südamerika. Doch nun machte der Pilatus PC-6 eines Schweizer Eigentümers in Französisch-Guayana eine Bruchlandung.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Andere gehen in diesem Alter in Rente. Doch der 57-jährige Pilatus PC-6 mit dem Kennzeichen HB-FDU fliegt noch munter durch die Welt. Seit mehr als einem Jahr steht er in Südamerika im Einsatz - beziehungsweise stand. Denn am vergangenen Dienstag (21. Januar) verunglückte er am Aérodrome de Maripasoula.

Wie lokale Medien berichten, kam der PC-6 mit der Seriennummer 663 und Baujahr 1968 bei der Landung am Flughafen in Französisch-Guayana von der Piste ab. Dabei brach das Fahrwerk ab. Der Pilot als einziger Insasse konnte das Flugzeug selbst verlassen. Er trug nur leichte Verletzungen davon. Als möglicher Grund für den nennen die Behörden eine Überladung.

Lackierung von Air Glaciers, aber nichts mit Air Glaciers zu tun

Das Flugzeug aber erlitt Totalschaden. Neben dem Fahrwerk wurden auch die Tür und der Propeller abgetrennt. Auf Bildern vom Unfallort sind im Rumpf Strukturschäden zu erkennen. Der PC-6 gehört dem Schweizer Flugzeughandelsunternehmen Yankee Lima Suisse.

Die HB-FDU trägt aber eine Lackierung von Air Glaciers. Die Hubschrauber- und Charterfluggesellschaft betont jedoch, dass der Flieger vor vielen Jahren verkauft worden sei. Aus nostalgischen Gründen habe der neue Eigentümer wohl beschlossen, die alte Lackierung und das Logo auf dem Flugzeug zu behalten. «Der PC-6 wird auch nicht mehr von Air-Glaciers betrieben», so ein Sprecher.

Der Pilatus PC-6 mit dem Kennzeichen HB-FDU in besseren Zeiten. Leserbild: Stephan Widmer

Mehr zum Thema

PC-6 unter Wasser: Bis zum Erscheinen des Zwischenberichts wurde das Flugzeug nicht an Land geholt.

Er überlebte den Absturz des PC-6 und ertrank beim Schwimmen an Land

Pilatus liefert nach 63 Jahren den allerletzten PC-6 aus

Pilatus liefert nach 63 Jahren den allerletzten PC-6 aus

Letzter Pilatus PC-6 auf Überführungsflug vor Kreta ins Meer gestürzt

Letzter Pilatus PC-6 auf Überführungsflug vor Kreta ins Meer gestürzt

Der allerletzte PC-6 hat das Werk von Pilatus verlassen

Der allerletzte PC-6 hat das Werk von Pilatus verlassen

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg