Die Embraer E120 von African Express Airways: Sechs Tote.

Sechs ToteSchossen Rebellen Embraer E120 in Somalia ab?

Eine Embraer E120 von African Express Airways mit medizinischem Material an Bord stürzte in Somalia ab. Sie könnte von islamistischen Terroristen abgeschossen worden sein.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Embraer E120 von African Express Airways war am Montag (4. Mai) in der somalischen Hauptstadt Mogadishu gestartet und flog zuerst nach Baidoa. Von dort flog sie nach Bardale weiter. Doch bevor die Maschine mit dem Kennzeichen 5Y-AXO landen konnte, stürzte sie ab. Alle sechs Menschen an Bord starben.

Der somalische Transportminister Xasan Xuseen Maxamed bestätigte den Unfall. Augenzeugen hätten gesehen, wie die E120 ihre Landung abgebrochen und gewendet habe und dann beschossen worden sei. Die Region Bardale wird von äthiopischen und somalischen Truppen kontrolliert, dort sind aber auch Rebellen aktiv, die der islamistischen Terrororganisation Daesh nahestehen. Bilder von der Unfallstelle zeigen ein völlig zerstörtes und ausgebranntes Wrack.

Somalische Aktionäre

Das Flugzeug sollte medizinisches Material im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie in die somalischen Ortschaften fliegen. Die Insassen waren Angestellte von African Express Airways. Die kenianische Airline wurde 1986 gegründet und hat offenbar somalische Besitzer. Nach eigenen Angaben besteht ihre Flotte aus zwei McDonnell Douglas MD-82, zwei Douglas DC-9-30, zwei Bombardier CRJ200 und zwei Embraer E120.

Mehr zum Thema

Trümmer von Flug PS752: Die Boeing 737 von Ukraine International wurde im Iran abgeschossen.

Wenn Armeewaffen Passagierjets treffen

Iran gibt Abschuss der Boeing 737 zu

Iran gibt Abschuss der Boeing 737 zu

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier