Boeing 737-500 von Sriwijaya Air: Dieses Flugzeug stürzte ins Meer.

Boeing 737 von Sriwijaya AirPassagierflugzeug in Indonesien abgestürzt

Eine Boeing 737 von Sriwijaya Air verschwand über der Java-See vom Radar. Inzwischen ist klar: Die Maschine stürzte ab und die 62 Passagiere verstarben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Flug SJ182 startete am Samstag (9. Januar) nach langer Wartezeit auf dem Vorfeld mit rund einer Stunde Verspätung am Soekarno–Hatta International Airport in Jakarta. Die Boeing 737-500 von Sriwijaya Air hob von Piste 25R ab und steuerte über die Java-See Richtung Pontianak. Doch nach nur rund vier Minuten Flugzeit verschwand sie vom Radar.

Nach dem Abheben war das Flugzeug von Sriwijaya Air  nicht lange in der Luft. Nach weniger als fünf Minuten verschwand es vom Radar. Zuvor verlor es schnell rund 10.000 Fuß oder mehr als 3000 Meter an Höhe, wie die Aufzeichnung beim Flugverfolgungsdienst Flightradar zeigt.  Der Jet befand sich da nur rund 19 Kilometer vom Startflughafen entfernt.

Lokaler Politiker bestätigt Absturz

Eine Sprecherin des indonesischen Verkehrsministeriums bestätigte zuerst nur, dass man den Kontakt zu Flug SJ182 von Sriwijaya Air Jakarta - Pontianak verloren habe. Da habe sich das Flugzeug über der Inselgruppe Seribu befunden. An Bord der Boeing 737-500 mit dem Kennzeichen PK-CLC befanden sich 56 Passagiere  und sechs Crewmitglieder.

Wie der Regierungschef des Bezirkes Seribu dem Nachrichtenportal Kompas später erklärte, ist das Flugzeug nahe der Insel Palau Laki abgestürzt. Lokale Fischer hätten den Absturz beobachtet. Sie hätten zwei Explosionen gehört. Später haben die Behörden Trümmer- und Leichenteile geborgen.

2003 gegründet

Die abgestürzte Boeing 737-500 trägt das Kennzeichen PK-CLC und ist rund 27 Jahre alt. Ersbetreiberin war Continental Airlines, bei Sriwijaya Air ist die Maschine seit 2012. Sriwijaya Air wurde 2003 gegründet. Die Fluggesellschaft besitzt eine Flotte von 19 Boeing 737 (737-500, 737-800 und 737-900). Mit Nam Air besitzt sie eine Tochtergesellschaft, die regionale Zubringerdienste anbietet.

Die Fluggesellschaft musste seit 2008 vier Boeing 737 jeweils nach Überschießen der Landebahn als Totalverluste abschreiben. Todesopfer gab es dabei nur eines, ein von einem der Flieger getroffener Bauer. Flug SJ182 ist der erste Unfall, bei dem Passagiere ums Leben kamen.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen des Flugzeugs und der Bergungsarbeiten.

Mehr zum Thema

Piste am Flughafen Brüssel: Auch für alle indonesischen Airlines wieder offen.

Indonesische Airlines dürfen wieder in die EU fliegen

Retter bergen Gegenstände aus der Boeing 737 Max.

Nur in einem Jahr gab es in Indonesien keine Toten

ticker-boeing-1

Boeing steigert Auslieferungen im Mai deutlich - bekommt aber wenig Bestellungen

D-ABPQ: Die Boeing 787-9 liegt mit der Nase auf dem Boden.

Wie kann ein Flugzeug plötzlich auf die Nase fallen?

Video

Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
corendon curacao tanz
So sieht man einen Piloten im Dienst selten: Ein Mitglied der Cockpitcrew von Corendon hat sich von einem Fan des Nationalteams von Curaçao zu einer Tanzeinlage animieren lassen.
Timo Nowack
Timo Nowack