Eines der gefundenen Objekte: Es stammt von Flug QZ8501.

Air-Asia-CrashIndonesien überprüft alle Airbus A320

Technische Mängel und Pilotenfehler führten zum Absturz von Air-Asia-Flug QZ8501. Indonesien zieht nun Konsequenzen und überprüft alle Airbus A320. Auch das Pilotentraining wird angepasst.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Indonesien zieht Konsequenzen aus dem Abschlussbericht zum Absturz von Air-Asia-Flug QZ8501. Sämtliche Flugzeuge des Typs Airbus A320 werden in den nächsten sieben Monaten genauestens überprüft. Dabei werden auch vergangene Wartungsprotokolle der insgesamt 75 Flugzeuge im Land unter die Lupe genommen, teilt die nationale Luftfahrtbehörde mit. Sollte an irgendeinem der Flieger ein ähnliches Problem festgestellt werden wie am Unglücksjet, so wird das betroffene Flugzeug gegroundet. Die Entscheidung lehnt sich an die Empfehlung der Ermittler an, die die Absturzursache in dieser Woche bekannt gegeben haben.

Laut dem Bericht der Ermittler war eine Lötstelle an Ruderausschlagbegrenzer (Rudder Travel Limiter) defekt. Die Stromzufuhr war daher zumindest zeitweise unterbrochen. Die indonesischen Ermittler schauten sich in ihrer Untersuchung die Wartung genau an. Dabei zeigte sich offenbar, dass das Problem mit dem Ruder-Steuerungssystem den Technikern von Air Asia durchaus bekannt war. Im Jahr vor dem Absturz hatte es 23 Mal versagt. Ob Airbus selbst Anpassungen an den A320 vornimmt, ist noch nicht bekannt. Vom Flugzeugbauer heißt es, man habe den Bericht zur Kenntnis genommen.

Auch Pilotentraining angepasst

Branchenkenner erwarten, dass Airbus einiges an finanziellen und juristischen Problemen bevorsteht, sollte das Problem noch bei anderen Fliegern auftreten. Ein Grounding kostet immer. Wenn ein Fehler am Flugzeug schuld ist, muss die Airline viel Geld hinblättern.

Doch nicht nur der technische Fehler löste den Absturz aus. Die beiden Piloten mussten die Air-Asia-Maschine manuell steuern, weil sie mittels Trennung der Sicherung einen Neustart des Systems versucht hatten. Dabei machten sie gemäß dem Schlussbericht Fehler, die zu einem länger anhaltenden Strömungsabriss führten. «Die Handlungen der Crew führten zu einer Unsteuerbarkeit des Flugzeuges», so das Komite Nasional Keselamatan Transportasi. Der A320 wurde unkontrollierbar und stürzte ins Meer. Auch daraus zieht Indonesien Konsequenzen. Notfallsituationen und manuelle Steuerung sollen im Pilotentraining öfter thematisiert und geübt werden. Außerdem sollen auch öfter Auffrischungskurse gemacht werden.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Airbus sammelte im Juli 204 Bestellungen ein - nur ein Storno

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.

Airbus A350 F - geschüttelt, nicht gerührt

BelugaXL auf dem Landeanflug

Erleben Sie hautnah, wie Airbus in Hamburg Flugzeuge baut

ticker-sri-lankan

Airbus-Korruptionsaffäre in Sri Lanka: Gericht fordert Ermittlungsbericht

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin