Am Flughafen Leipzig/Halle hat ein beschädigter Sicherheitszaun in der Nacht zum Sonntag (18. Oktober) einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Denn um kurz vor 23 Uhr wurde ein Loch in der Umzäunung entdeckt, an einer Stelle, an der es keine Videoüberwachung gibt.
Offenbar war ein Auto in den Zaun gefahren. Darauf ließen Reifenspuren im weichen Untergrund vor Ort schließen, sagte ein Bundespolizei-Sprecher gegenüber der Leipziger Volkszeitung. Unklar ist, ob es sich um ein gezieltes Manöver handelte, oder der Fahrer oder die Fahrerin die Kontrolle über den Wagen verlor und nach dem Unfall flüchtete.
Nordpiste gesperrt, Polizei durchsucht Gelände
Die Nordpiste wurde für den Flugverkehr gesperrt, Starts und Landungen erfolgen über die Südpiste. Der Flugverkehr ist laut dem Airport nicht beeinträchtigt. Die Polizei durchsuchte das Flughafengelände und die umliegende Umgebung, auch mit einem Hubschrauber. Ziel sei es unter anderem, auszuschließen, dass sich unbefugte Personen auf dem Flughafengelände befinden, oder dort Gegenstände hinterlassen haben. Am Morgen gab es eine erste Entwarnung, dennoch wird die Durchsuchung mit weiteren Kräften fortgesetzt.
Drohne mit Sprengstoff im August auf der Südseite
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