Serbien will neue Nationalairline

Belgrad wurde die Nationalairline JAT in mehreren Versuchen nicht los. Nun hat man offenbar einen ganz neuen Plan. Und darin soll Etihad eine Rolle spielen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Im Dezember erst war die Privatisierung einmal mehr gescheitert. Zum dritten Mal schaffte Serbiens Regierung es nicht, einen Käufer für die marode Nationalairline zu finden. Denn letztes Jahr flog sie einen Verlust von 3,2 Milliarden Dinar (27 Millionen Euro/32 Millionen Franken) ein. Und daher begrub man das Vorhaben inzwischen offenbar endgültig. Stattdessen will Belgrad einen Neustart wagen. «Wir wollen eine neue JAT», erklärte Wirtschaftsminister Mladjan Dinkić am Montag (22. Oktober) bei einer Wirtschaftskonferenz in Belgrad. «Die alte JAT muss in die Insolvenz. Sie ist nicht mehr tragbar», so das Regierungsmitglied weiter.

Die neue Fluggesellschaft solle frei von jeglichen Schulden starten können und eine neuere Flotte besitzen. Man plane, zwölf neue Airbus-Flieger zu leasen. Bisher fliegt JAT mit einer Flotte von 12 älteren ATR- und Boeing-Maschinen. Für die Verträge würde die Regierung der Airline mit einer Garantie von rund 140 Millionen Dollar zur Seite stehen, so Dinkić.

Bisher nur eine Idee

Doch damit nicht genug. Für JAT wünscht sich die Regierung einen starken Partner. Damit würde die Finanzierung der neuen Flotte einfacher. «Das ist bisher nur eine Idee», so Dinkić laut der Nachrichtenagentur Reuters. Doch die Erneuerung der Nationalairline sei beschlossene Sache. Einen Wunschpartner für eine Kooperation machte er jedoch bereits aus. In Belgrad setzt man auf Etihad. Die Zusammenarbeit könnte sich dann auch weiter erstrecken, so der Minister. Mit den Golfstaaten wäre auch eine wirtschaftliche Partnerschaft lohnenswert, glaubt er. So könne man etwa gemeinsam einen neuen Fracht-Standort errichten, den man für den Transport von Früchten und anderen landwirtschaftlichen Gütern nutzen könne, schreibt die Zeitung Novinite. Immerhin seien die Golfstaaten da auf Importe angewiesen.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Aerolineas Argentinas in Ushuaia: Die Airline gehört künftig den Angestellten.

Argentiniens Präsident übergibt Aerolineas und Austral an Angestellte

Wie Lufthansa privatisiert wurde

Wie Lufthansa privatisiert wurde

Airbus A350 von Malaysia Airlines: Wer greift am Ende zu?

Kein attraktives Angebot für Malaysia Airlines

Flughafen: Soll unter staatlicher Kontrolle bleiben, wenn es nach der Iata geht.

Airlines wettern gegen Privatisierung von Flughäfen

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil