Airbus A350 von Malaysia Airlines: Wer greift am Ende zu?

PrivatisierungKein attraktives Angebot für Malaysia Airlines

Die Regierung ist nicht zufrieden. Alle Angebote für Malaysia Airlines seien unattraktiv. Deshalb schaut man sich in Kuala Lumpur nun andere Optionen an.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Am Hauptsitz von Malaysia Airlines wird ganz normal gearbeitet. Mit Japan Airlines hat die Nationalairline des 32-Millionen-Staates in Südostasien einen Vertrag für ein Joint Venture geschlossen. Dieser Tage bekam sie dafür die behördlichen Bewilligungen. Die Airlines wollen ab 2020 die Flüge zwischen den beiden Staaten koordinieren und so mehr Reisende anziehen.

Zugleich hat Malaysia Airlines Codeshare-Flüge mit Turkish Airlines begonnen, um die Nachfrage ebenfalls anzukurbeln. Doch neben diesen operativen Fragen gibt es auch eine ganz zentrale strategische Frage, die demnächst beantwortet werden muss: Mit welchem Mehrheitseigentümer geht Malaysia Airlines in die Zukunft?

«Andere Optionen anschauen»

Khazanah Nasional , der Staatsfonds von Malaysia, schrieb im August 20 potenzielle Investoren an. Er bat ihnen eine große Beteiligung an Malaysia Airlines an. Aus den eingegangenen Angeboten wählte er im Oktober die vielversprechendsten aus. Vier Interessenten blieben im Rennen.

Doch die vier Vorschläge zur Privatisierung sind der Regierung in Kuala Lumpur nicht gut genug. Wirtschaftsminister Mohamed Azmin Ali erklärte vergangene Woche im Parlament, kein Angebot sei attraktiv genug. Der Staatsfonds Khazanah Nasional müsse nun über die Bücher. «Wir müssen jetzt andere Optionen anschauen, bevor wir eine endgültige Entscheidung treffen können», so der Politiker.

Auch Fluggesellschaften interessiert

Inzwischen seien zudem weitere Angebote von nationalen und internationalen Interessenten eingetroffen, so Ali gemäß der Zeitung New Straits Times. Darunter seien auch Fluggesellschaften. Es gebe aber noch «viel Arbeit» zu erledigen.

Acht Jahre in Folge schreibt Malaysia Airlines schon rote Zahlen. Nachdem Sparmaßnahmen nach dem Verschwinden von Flug MH370 und dem Abschuss von MH17 im Jahr 2016 eine deutliche Verbesserung der Ergebnisse brachten, stieg der Verlust 2017 überraschend wieder stark an. 2018 wurde das Minus wieder etwas kleiner, doch die roten Zahlen bleiben.

Mehr zum Thema

Airbus A350 von Malaysia Airlines: Die Fluglinie sucht einen Partner.

Vier Investoren noch im Rennen bei Malaysia Airlines

Malaysia und Singapore Airlines rücken zusammen

Malaysia und Singapore Airlines rücken zusammen

Airbus A380 von Malaysia Airlines: Die Zukunft der Airline ist nach wie vor ungewiss.

Erneuter Trubel bei Malaysia Airlines

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack