Dornier 328 von Skywork: Später flog die Airline mit Saab 2000.

Schweizer RegionalairlineSaab, Rolls-Royce und Eastern Airways verlieren Geld bei Skywork-Pleite

2018 stellte die Schweizer Regionalairline ihren Betrieb ein. Jetzt wurde das Insolvenzverfahren abgeschlossen - viele Gläubiger gehen fast leer aus. Wer wie viel verliert.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Flug SX0207 aus Hamburg landete um 22:19 Uhr am Flughafen Bern. Es war der letzte des Tages und der letzte überhaupt. Am 29. August 2018 stellte Skywork Airlines den Betrieb ein und meldete Insolvenz an. Zuvor hatte die Schweizer Regionalairline noch mit der deutschen Zeitfracht-Gruppe über eine Übernahme verhandelt.

Nach fünf Jahren ist jetzt klar, dass die meisten Gläubiger von Skywork kein Geld mehr bekommen. Dies zeigt der Schlussbericht der Insolvenzverwalter. Nur 3,7 Millionen Franken (rund 3,9 Millionen Euro) konnten sie durch den Verkauf von Aktiva einnehmen. Das reicht bei Weitem nicht, um alle Schulden zu bezahlen. Dies berichtet die Zeitung Der Bund.

Illustre Namen aus der Luftfahrtbranche

Die Gläubiger erster und zweiter Klasse (Angestellte und Sozialversicherungen) bekommen gemäß dem Bericht der Verwalter zwar 100 Prozent ihrer Forderungen bezahlt. Alle anderen müssen sich aber mit nur 11,5 Prozent begnügen. Rund sechs Millionen an Forderungen bleiben gemäß Bund ungedeckt.

Gemäß dem Bericht gibt es unter den Gläubigern einige in der Branche bekannte Namen. So muss der Flughafen Bern – die Basis von Skywork – sich 1,3 Millionen Franken ans Bein streichen. Der schwedische Flugzeughersteller Saab hat einen Verlust von 430.000 Franken zu beklagen, die europäische Flugsicherung Eurocontrol muss 400.000 Franken abschreiben, Motorenbauer Rolls-Royce verliert 310.000 Franken und die britische Regionalairline Eastern Airways muss auf 260.000 Franken verzichten.

Geldprobleme als Konstante

Geldprobleme hatte Skywork seit Anbeginn. Nach einer waghalsigen Expansion in den Jahren 2011 bis 2015 stand die Fluggesellschaft bereits einmal unter verschärfter Aufsicht der Behörden und knapp vor der Insolvenz. Damals wurden 70 Millionen Franken verbrannt.

Mit neuen Aktionären und neuem Management versuchte sie 2015 den Neustart. Es gelang zunächst, den Betrieb zu stabilisieren und die Verluste zu reduzieren. Der Aufbau einer Basis in Basel und eine neue Partnerschaft mit KLM sollten Skywork zudem neue Kunden und Einnahmen bringen. Doch der Plan ging finanziell nicht auf. Die Folge war 2018 die Insolvenz.

Mehr zum Thema

Saab 2000 von Skywork: Die Flieger bleiben am Boden.

Regionalairline Skywork ist pleite

Ebenso die Schweizer Regionalairline <a href="https://www.aerotelegraph.com/regionalairline-skywork-ist-pleite">Skywork</a>. Seit ihrem Aus steht der Flughafen Bern ohne LInienflüge da.

Skywork bricht nach Lugano auf und überprüft Netz

Kontrollturm in Zürich: Es kam erneut zu einer STörung bei Skyguide.

Erneut Panne bei Flugsicherung: Schweiz muss große Teile des Luftraums schließen

ticker-schweiz

Schweizer Parlament will Betriebszeiten der Landesflughäfen gesetzlich absichern

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil