Peak Jet absolviert Erstflug
Der Schweizer Anbieter Peak Jet hat am 1. August seinen ersten kommerziellen Flug durchgeführt. Die neue Plattform ermöglicht es, einzelne Sitzplätze in Privatjets zu buchen. Der Erstflug führte vom General Aviation Center des Flughafens Zürich nach Palma de Mallorca und wurde mit einer Embraer Legacy 650 für bis zu zwölf Passagiere durchgeführt. Die Fluggäste konnten 45 Minuten vor Abflug anreisen und direkt über das General Aviation Terminal einsteigen. Der Flug erfolgte durch Vista Jet im Rahmen dessen Luftverkehrsbetreiberzeugnisses. PeakJet will damit eine neue Reisekategorie zwischen Linien- und klassischem Privatflug etablieren.
04.08.26 - 14:15
Nach Sturz auf die Nase: Beschädigte Boeing 787 von Lufthansa soll vor Jahresende wieder fliegen
04.08.26 - 13:34
Flughafen München für Barrierefreiheit ausgezeichnet
Der Flughafen München ist als erster deutscher Flughafen mit Level 1 des Accessibility Enhancement Accreditation Programms AEA des internationalen Flughafenverbands ACI World ausgezeichnet worden. Das Programm bewertet nicht nur die barrierefreie Infrastruktur, sondern auch Strategie, Prozesse, Schulungen und Unternehmenskultur. Zu den Kriterien zählen unter anderem barrierefreie Zugänge, Leitsysteme, Angebote für mobilitätseingeschränkte Reisende sowie digitale Informations- und Kommunikationsdienste. Mit der Auszeichnung wird das Engagement des Flughafens für barrierefreies Reisen gewürdigt. Nach dem Erreichen von Level 1 strebt der Flughafen nun die nächste Akkreditierungsstufe an.
04.08.26 - 13:01
Air Baltic muss Gläubigerversammlung verschieben
Die geplante Gläubigerversammlung von Air Baltic zur Verschiebung von Zinszahlungen und zur Finanzierung der Fluggesellschaft ist mangels Beschlussfähigkeit gescheitert. Das notwendige Quorum wurde nicht erreicht, weshalb am 17. August eine zweite Versammlung stattfinden soll, berichten lokale Medien. Vorgesehen ist unter anderem, die am 14. August und 14. November fälligen Zinszahlungen zu kapitalisieren, statt sie in bar auszuzahlen.
04.08.26 - 12:15
Erste seriengefertigte russifizierte Yakovlev MS-21 absolviert Erstflug
Die erste seriengefertigte und vollständig mit russischen Komponenten ausgestattete Yakovlev MS-21-310 hat seinen Erstflug absolviert. Das Flugzeug startete am Montag (3. AUgust) vom Irkutsker Flugzeugwerk und war eine Stunde und 23 Minuten in der Luft. Während des Flugs in Höhen von bis zu 6000 Metern und bei Geschwindigkeiten von bis zu 600 Kilometern pro Stunde wurden unter anderem die Flugeigenschaften sowie die Funktion der russischen Bordsysteme überprüft, erklärte der staatliche Flugzeugbaukonzern UAC.
04.08.26 - 11:30
Indigo verschiebt nächste Großbestellung auf die Zeit nach 2030
Indigo will nach eigenen Angaben frühestens um das Jahr 2030 über eine weitere Großbestellung von Flugzeugen entscheiden. Hintergrund ist die Entwicklung neuer Flugzeuggenerationen, deren Markteinführung die Airline zunächst abwarten will. Der bestehende Auftragsbestand mit mehr als 900 Flugzeugen decke den Bedarf bis 2035 ab, erklärte Geschäftsführer Rahul Bhatia indischen Medien.
04.08.26 - 10:45
Air Azores fliegt auch im Sommer 2027 zwischen Frankfurt und Ponta Delgada
Air Azores bietet ab dem 28. März 2027 erneut saisonale Direktflüge zwischen Frankfurt und Ponta Delgada auf den Azoren an. Die Verbindung wird bis zum 21. Oktober bedient. In der Nebensaison von März bis Mai sowie im Oktober fliegt die Airline zwei Mal wöchentlich zwischen Frankfurt und der Insel São Miguel. Von Juni bis einschließlich September wird das Angebot auf drei wöchentliche Verbindungen erhöht. Zum Einsatz kommen Flugzeuge der Airbus-A320-Familie. Damit setzt Air Azores ihr saisonales Flugprogramm zwischen Frankfurt und den Azoren wie bereits in den Sommerflugplänen 2025 und 2026 fort.
04.08.26 - 10:03
Gewerkschaft fordert mehr Eigenständigkeit für Swiss - und höhere Löhne
Die Schweizer Luftfahrtgewerkschaft SEV-Gata fordert angesichts der anhaltend guten Geschäftsentwicklung von Swiss mehr Wertschätzung für die Beschäftigten und warnt vor einem wachsenden Einfluss der Lufthansa. Kritisiert werden insbesondere die Besetzung des Verwaltungsrats mit zwei Lufthansa-Managern sowie ein Sparprogramm, das in der Verwaltung den Abbau von rund zehn Prozent der Vollzeitstellen vorsieht. Nach Ansicht der Gewerkschaft dürften die Beschäftigten einer profitablen Airline nicht für Probleme des Lufthansa-Konzerns aufkommen. Für die anstehenden Lohnverhandlungen fordert SEV-Gata, in der die Angestellten am Boden organisiert sind, höhere Gehälter und eine stärkere Beteiligung der Mitarbeitenden am Unternehmenserfolg. Zudem spricht sich die Gewerkschaft für den Erhalt der unternehmerischen Eigenständigkeit und der Schweizer Identität von Swiss aus.
04.08.26 - 09:22