United-Chef zweifelt an Zeitplan für Überschallflugzeug Overture von Boom
United-Chef Scott Kirby hält einen Start des Überschallflugzeugs Overture im Jahr 2029 für unwahrscheinlich. «Das wird 2029 nicht passieren. Es wird länger dauern», sagte er im Podcast «Office Hours: Business Edition», wie das Magazin Forbes berichtet. Zudem verwies Kirby auf die noch ausstehenden Zulassungsverfahren. United gehört neben American Airlines und Japan Airlines zu den Bestellern des von Boom Supersonic entwickelten Flugzeugs. Kirby zufolge könnte United bei erfolgreicher Entwicklung die erste Airline sein, die Overture einsetzt. Einen neuen Termin für den geplanten Betriebsstart nannte er nicht.
01.11.26 - 12:11
Lufthansa City Airlines führt Trainings-App für Airbus A220 ein
Lufthansa City Airlines hat sich für eine Trainingssoftware des österreichischen Anbieters Heading 365 entschieden, wie dieser mitteilt. Die Ipad-App simuliert das Flugmanagementsystem des Airbus A220 sowie zugehörige Cockpitanzeigen und Funktionen der automatischen Flugsteuerung. Alle A220-Pilotinnen und -Piloten der Lufthansa-Tochter sollen Zugang zu einer angepassten Version erhalten, um Verfahren und Flugszenarien selbstständig zu üben, wie Heading 365 mitteilt. Die Software soll zudem die Vorbereitung auf die Musterberechtigung unterstützen und Ressourcen bei Simulatortrainings schonen.
01.11.26 - 10:11
Swiss sieht keine Zukunft für Flüge zwischen Lugano und Genf
Eine Wiederaufnahme der Flugverbindung zwischen Lugano und Genf durch Swiss ist vorerst ausgeschlossen. Airline-Chef Jens Fehlinger erklärte gegenüber der Zeitung Corriere del Ticino, dass sich Flüge ab Lugano allgemein wirtschaftlich nicht rechneten. Frühere Versuche hätten gezeigt, dass die Nachfrage und die erzielbaren Ticketpreise nicht ausreichten, um die Betriebskosten zu decken. Stattdessen verweist Swiss auf die Bahnverbindungen zum Flughafen Zürich.
01.11.26 - 07:11
KLM hat Airbus A350 erstmals auf regulären Flug geschickt - ohne Business Class
KLM hat am 30. Oktober ihren ersten Airbus A350-900 im Linienverkehr eingesetzt. Das auf den Namen «De Nachtwacht» getaufte Flugzeug mit der Registrierung PH-ZNA flog von Amsterdam nach Toronto. Allerdings konnte die Fluggesellschaft die 34 Business-Class-Suiten noch nicht anbieten, da deren Zulassung aussteht.
01.11.26 - 06:11
Fluggäste und Crewmitglieder durch Turbulenzen auf Volaris-Flug verletzt
Auf einem Flug der mexikanischen Airline Volaris von Tijuana nach Puerto Vallarta sind mehrere Fluggäste und Crewmitglieder durch Turbulenzen verletzt worden. Der Airbus A320 mit dem Kennzeichen XA-VLO war am 30. Oktober auf dem Flug Y4 3120 unterwegs, als er in Klarluftturbulenzen geriet. Das Flugzeug setzte den Flug fort und landete ohne weitere Zwischenfälle in Puerto Vallarta. Die Verletzten erhielten nach der Landung medizinische Hilfe, wie Volaris laut mexikanischen Medienberichten mitteilte.
01.11.26 - 05:11
Beehive testet Triebwerk für unbemannte Waffensysteme
Das US-Unternehmen Beehive Industries hat einen ersten Bodentest seines kleinen Strahltriebwerks Frenzy 6 abgeschlossen. Wie der Hersteller am 29. Oktober mitteilte, erreichte der Prototyp am 23. September in Colorado die vorgesehenen ersten Testziele.
01.11.26 - 04:44
Datenvorfall bei Amadeus betrifft 53.000 Cathay-Pacific-Buchungen
Bei Cathay Pacific sind rund 53.000 Buchungen von einem Datenvorfall beim IT-Dienstleister Amadeus betroffen. Wie die Airline am 30. Oktober mitteilte, kam es zu einem unbefugten Zugriff auf ein System zur Anzeige von Reisebuchungen. Betroffen waren unter anderem Namen, Buchungsnummern und Fluginformationen. Bei einem Teil der Datensätze könnten auch Kontaktdaten und Angaben aus Reisedokumenten eingesehen worden sein. Hinweise auf einen Zugriff auf Finanz- oder Zahlungsdaten gebe es laut Cathay Pacific nicht.
01.11.26 - 04:11
Wenn Länder Passagiere abweisen: Iata kritisiert Kostenverteilung
Fluggesellschaften sollen nicht automatisch für die Kosten aufkommen müssen, wenn Passagiere an der Grenze eines Landes abgewiesen werden. Das fordert der Airline-Dachverband Iata auf Grundlage einer neuen Untersuchung. Darin berichten 40 von 49 befragten Fluggesellschaften, dass Einwanderungsbehörden ihnen teilweise nicht einmal den Grund für die Einreiseverweigerung mitteilen. In mehr als 90 Prozent der Fälle hätten Airlines zumindest einen Teil der Kosten getragen, die eigentlich von Regierungen übernommen werden müssten, so die Iata. Die durchschnittlichen Kosten pro abgewiesenem Fluggast lagen laut Iata zwischen rund 4000 US-Dollar in Nordasien und 14.000 Dollar in Europa.
31.10.26 - 18:11