Cubana de Aviación muss einzige Spanien-Verbindung streichen - weil Plus Ultra aussteigt
Die kubanische Nationalairline stellt ab dem 12. Mai ihre einzige Flugverbindung zwischen Kuba und Spanien ein. Betroffen ist die Strecke Madrid - Santiago de Cuba - Havanna, die mit Airbus A330 von der spanischen Fluggesellschaft Plus Ultra im Wet-Lease betrieben wurde. Laut einem Schreiben an Reiseveranstalter und Kunden begründete die Fluglinie die sofortige Einstellung der Flüge mit Risiken im Zusammenhang mit einer US-Verordnung vom 1. Mai 2026. Cubana de Aviación spricht von höherer Gewalt außerhalb eigener Kontrolle. Ticketpreise sollen erstattet werden.
13.05.26 - 16:39
Mann auf Piste von Denver ließ sich wohl absichtlich von Airbus A321 Neo von Frontier erfassen
Die Behörden haben den Mann identifiziert, der am Freitagabend (8. Mai) auf einer Startbahn des Flughafens Denver von einem A321 Neo von Frontier Airlines erfasst wurde. Laut Gerichtsmedizin handelt es sich um einen 41-Jährigen. Die Ermittler gehen inzwischen von Suizid aus.
13.05.26 - 16:12
Austrian Airlines nimmt Flüge nach Tel Aviv im Juni wieder auf, Lufthansa und Swiss folgen im Juli
Die Airlines der deutschen Gruppe wollen ihre Verbindungen nach Tel Aviv ab Juni schrittweise wieder aufnehmen. Grundlage sei eine umfassende Sicherheitsbewertung, teilte sie mit. Den Anfang macht in Lufthansa Group Austrian Airlines, die ab dem 1. Juni wieder nach Tel Aviv fliegen will. Swiss und Lufthansa planen die Wiederaufnahme ihrer Flüge derzeit frühestens zum 1. Juli. Brussels Airlines hingegen hält ihre Verbindungen nach Tel Aviv bis zum 24. Oktober ausgesetzt.
13.05.26 - 15:39
EU will CO₂-Abgabe auf Langstreckenflüge ausweiten
Die Europäische Kommission hält an Plänen fest, Fluggesellschaften künftig auch für CO₂-Emissionen auf internationalen Flügen ab Europa zur Kasse zu bitten. Bislang gilt das europäische Emissionshandelssystem ETS nur für Flüge innerhalb Europas. Langstreckenverbindungen zu Zielen außerhalb der EU – und damit der Großteil der Emissionen – sind ausgenommen.
13.05.26 - 15:22
Sky Up streicht Flüge nach Basel und kehrt nicht nach Frankfurt zurück
Die ukrainische Fluggesellschaft hat ihr Sommerprogramm 2026 ab Chisinau erneut angepasst und mehrere geplante Strecken gestrichen. Insgesamt entfallen zehn Verbindungen aus dem ursprünglich vorgesehenen Angebot. Betroffen sind unter anderem die Route von Chisinau nach Basel/Mulhouse/Freiburg, die ab dem 22. Mai zwei Mal wöchentlich bedient werden sollte, sowie die Verbindung nach Frankfurt. Diese war ab dem 2. April mit drei wöchentlichen Flügen wieder geplant. Tatsächlich wurde die Strecke bereits am 8. Januar eingestellt, wie das Portal Aero Routes berichtet.
13.05.26 - 15:03
Alaska Air Group beschafft sich eine Milliarde Dollar
Die Gruppe aus den USA hat sich über zwei Finanzierungsmaßnahmen insgesamt eine Milliarde Dollar (rund 883 Millionen Euro) gesichert. Zum einen platzierte Alaska Airlines Anleihen im Volumen von 500 Millionen Dollar (rund 441 Millionen Euro) mit einer Laufzeit bis 2031. Zusätzlich nahm eine Tochtergesellschaft von Alaska Air Group einen weiteren Kredit über 500 Millionen Dollar auf. Dieser erweitert eine bereits bestehende Kreditvereinbarung aus dem Jahr 2024. Besichert wird der Kredit über das Vielfliegerprogramm.
13.05.26 - 14:44
Swiss plant Rückkehr nach Tel Aviv - und verlängert Flugstopp nach Dubai
Die Schweizer Lufthansa-Tochter will ihre Flüge nach Tel Aviv ab dem 1. Juli wieder aufnehmen. Bis dahin will dsie die nötigen operativen Vorbereitungen abschließen, darunter die Einsatzplanung für Cockpit- und Kabinencrews sowie die Bereitstellung geeigneter Flugzeuge. Dazu steht Swiss auch im Austausch mit den Sozialpartnern.
13.05.26 - 14:23
Deutschland: Bundesarbeitsgericht erlaubt Betriebsräte bei Malta Air
Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass an deutschen Standorten der Ranair-Tochter Betriebsräte nach deutschem Betriebsverfassungsgesetz gegründet werden können. Damit erlitt Malta Air eine Niederlage in einem jahrelangen Rechtsstreit. Die Gewerkschaft Verdi spricht von einer Grundsatzentscheidung. Das Gericht habe klargestellt, dass sich international organisierte Konzerne nicht durch Unternehmensstrukturen oder formale Zuständigkeiten der Mitbestimmung entziehen könnten. Beschäftigte von Malta Air hatten seit 2018 gemeinsam mit Verdi für die Anerkennung von Betriebsratsstrukturen gekämpft.
13.05.26 - 14:03