Flughafen Amsterdam: Skywork-Passagiere steigen hier künftig öfters auf KLM um.

InterliningKLM und Skywork arbeiten zusammen

Von Bern nach Montreal oder Peking fliegen? Das wird bald einfacher. KLM und die Regionalairline Skywork arbeiten neu zusammen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Regionalairlines haben es schwer. Ohne Partner bleibt ihr Angebot immer beschränkt. Deshalb suchen die meisten von ihnen eine große Fluggesellschaft, mit der sie Anschluss via ein Drehkreuz auf Flüge in alle Welt gewährleisten können. Auch Skywork Airlines hält schon länger nach einem guten Kooperationspartner Ausschau. Nun hat die Schweizer Regionalairline einen gefunden.

Wer nämlich im Dezember einen Flug von Bern nach Montreal sucht, der wird bei Buchungsportalen und KLM fündig. Die niederländische Fluglinie offeriert eine Umsteigeverbindung mit Skywork Airlines und KLM via Amsterdam. Der Transfer in Schiphol beträgt 1:45 Stunden. Auch ein Flug von Bern nach Peking ist buchbar - mit 1:05 Stunden Transferzeit in Amsterdam und Weiterflug mit KLM-Partner China Southern. Innerhalb von Europa lassen sich ebenfalls solche Verbindungen finden.

Erweitertes Angebot

«Wir gehen mit KLM eine Interlining-Partnerschaft ein», bestätigt ein Sprecher der Regionalairline Recherchen von aeroTELEGRAPH. Für Skywork ist das besonders wichtig. Denn BMI fliegt seit bald zwei Jahren zwischen Bern und München. Die britische Konkurrentin dienen als Zubringer für Lufthansa. Berner Passagiere können in der bayerischen Hauptstadt aus Lufthansa-Netz umsteigen. Dieser unterscheidende Vorteil fällt nun weg.

Interlining ist die schwächste Kooperationsform zweier Fluggesellschaften. Sie verpflichten sich dadurch, Flugtickets gegenseitig zu akzeptieren. Die Passagiere profitieren von der Möglichkeit, einmal buchen und Gepäck durchchecken zu können. Die Airlines können ihrerseits das Angebot erweitern und Fluggästen zusätzliche Umsteigeverbindungen anbieten. Skywork fliegt derzeit vier Mal pro Woche nach Amsterdam, einer Frequenzerhöhung auf kommenden Sommer ist angedacht.

Ein bekannter Name in Bern

Mit KLM ist ein Name in Bern wieder präsent, der am Flughafen bereits mehrmals auf- und auch wieder abgetaucht war. Ab 1996 arbeitete der damalige Heimanbieter Air Engiadina mit KLM zusammen und flog täglich nach Amsterdam. Ab 1998 beteiligten sich die Niederländer sogar an der Schweizer Regionalairline. Diese änderte ihren Markennamen in KLM Alps. Die Nachfolgerin Swisswings versuchte sich ebenfalls mit KLM-Kooperation auf der Strecke in die Niederlande bis sie 2002 pleite ging.

Später flog Air Alps vorübergehend von Bern nach Amsterdam - wiederum in Zusammenarbeit mit KLM. Skywork glaubt, dass es dieses Mal anders wird. «Wir fliegen schon seit fünf Jahren nach Amsterdam» sagt der Sprecher, «das generiert Stammkunden». Zudem habe man in dieser Zeit Qualität und Zuverlässigkeit bewiesen.

Neue Strecken und Ziele

Es ist nicht alles, was neu wird bei Skywork. Die Fluglinie hat bei einer Strategieüberprüfung allgemein erkannt, dass sie wachsen muss. «Nach einer zweijährigen Konsolidierungsphase ist ein strukturiertes und gesundes Wachstum angesagt», schreibt sie. Mit «den bestehenden Mitteln und den Möglichkeiten des Marktes in Bern allein, könne man Skywork nicht nachhaltig betreiben.

Deshalb will die Fluglinie künftig in sogenannten Fokus-Städten ausbauen. Als Beispiel dazu dienen die bereits heute ab Basel geführten Strecken. So sollen zusätzliche Strecken und Ziele dazukommen.

Mehr zum Thema

Kontrollturm in Zürich: Es kam erneut zu einer STörung bei Skyguide.

Erneut Panne bei Flugsicherung: Schweiz muss große Teile des Luftraums schließen

ticker-schweiz

Schweizer Parlament will Betriebszeiten der Landesflughäfen gesetzlich absichern

ticker-schweiz

Ausstellung «Phantastische Flugobjekte» startet in Luzern

ticker-schweiz

Studie: Schweizerinnen und Schweizer stehen hinter Luftfahrt

Video

cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flugzeuge am Wilson Airport: 41 Flugzeuge um den Flughafen sind zu hoch und sollen abgerissen werden.
Flughafen Nairobi-Wilson
Rund um Kenias wichtigsten Inlandsflughafen sind in den vergangenen Jahren Dutzende Gebäude entstanden, die den Luftraum verletzen. Der Senat fordert nun den Abriss, die Regierung will lieber die Flugrouten zum Flughafen Nairobi-Wilson ändern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der weltgrößte Papierflieger: Er flog über 59 Meter.
Papierflieger kennt jedes Kind. Doch dieses Exemplar sprengt alle Dimensionen: Mit mehr als 20 Metern Spannweite und einem Flug über 59 Meter hat ein Team aus Italien den Weltrekord für das größte flugfähige Papierflugzeug geholt - und Deutschland entthront.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin