Tupolev Tu-214: Soll modernisiert werden.

ModernisierungS7 Airlines will 100 Tupolev Tu-214 bestellen

Der russische Flugzeugbaukonzern UAC plant, die Tupolev Tu-214 zu verbessern. Er hat dafür ein Innovationszentrum eingerichtet. S7 Airlines ist überzeugt und will 100 Exemplare des Mittelstreckenflugzeuges kaufen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Arbeiten begannen 1973. Damals bekam die russische Flugzeugbauindustrie den Auftrag, einen Nachfolger für die Tupolev Tu-154 zu entwickeln. Zuerst experimentierten die Ingenieure und Ingenieurinnen an einem neuen Dreistrahler, später wechselten sie auf ein zweistrahliges Design. Das Resultat war die Tu-204. 1989 hob sie zum Erstflug ab.

Damit ist die Tu-204 in etwa so alt wie der Airbus A320 und jünger als die Boeing 737. Und auch sie wurde weiterentwickelt. Die neuere Version Tu-214, die seit 1996 gebaut wird, hat ein höheres maximales Startgewicht von 110,75 Tonnen und andere Türen. Sie bietet bis zu 210 Reisenden Platz und hat bei maximaler Beladung eine Reichweite von bis zu 3800 Kilometern.

Aeroflot will nicht mehr

Kein Wunder, dass der Kreml nach Ausrufung der westlichen Sanktionen die Tu-214 gewählt hat, um Jets von Airbus und Boeing zu ersetzen, welche russische Fluggesellschaften nicht mehr neu und gebraucht nur über Umwege bekommen. Die Produktion wurde seit 2022 wieder hochgefahren.

Auch Aeroflot hatte deshalb 2022 als Teil einer riesigen Order bei der heimischen Industrie 40 Tupolev Tu-214 geordert. Sie wollte das Flugzeugmodell gemäß der Regierung sogar zum Kern ihrer Flotte machen. Doch diesen Sommer wurde bekannt, dass sie die Bestellung umwandeln will - in eine für mehr Yakovlev MS-21.

UAC will Tupolev Tu-214 besser machen

Das hält Konkurrentin S7 Airlines nicht davon ab, dennoch auf die Tu-214 zu setzen. Der staatliche Flugzeugbaukonzern United Aircraft Corporation UAC und die Fluglinie unterzeichneten am Donnerstag (18. September) dazu eine Absichtserklärung. Kern ist die Lieferung von 100 verbesserten Tu-214.

UAC hat kürzlich beschlossen, ein Innovationszentrum speziell für die Tu-214 einzurichten. Es wird aus 12 bis 25 Fachleuten bestehen, die mit der Lösung verschiedener Konstruktionsprobleme beauftragt werden. Sie sollen sich unter anderem mit dem Gewicht des Flugzeugs, der Erhöhung der Flugreichweite und einer effizienteren Produktion beschäftigen.

Mehr zum Thema

Tupolev Tu-214: Doch nicht zu Aeroflot?

Aeroflot will keine Tupolev Tu-214 mehr

Russlands Ministerpräsident Mikhail Mishustin betritt die neu gebaute Tupolev Tu-214: Der Economy Class ...

Erste Bilder aus der Kabine einer neuen Tupolev Tu-214

Yakovlev Yak-42: Wurde bis 2003 gebaut.

Baut Russland wieder Yakovlev Yak-40 und Yak-42?

Embraer E190 von Wideroe: Mit diesem Flugzeugtyp wurden die Russinnen und Russen Richtung Heim geflogen.

Widerøe fliegt Russen im Spitzbergen-Eklat zurück nach Hause

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier