Boeing 737 von Ryanair: Die Flotte soll wachsen.

100 oder mehr JetsRyanair will mindestens 100 Boeing 737 Max 10 bestellen

Die Billigairline ist zuversichtlich für die Zukunft und möchte daher weitere Boeing 737 Max kaufen. Dieses Mal will Ryanair die größte Variante Max 10.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Die europäische Flugsicherung ist nicht gerade euphorisch. Erst im Jahr 2025 würden die Passagierzahlen in Europa wieder «annähernd das Niveau von vor der Pandemie erreichen», prognostiziert sie. Und wenn neue Virusmutationen aufträten und die Impfquote ungenügend bleibe, könne es sogar bis 2029 dauern, so Eurocontrol.

Michael O'Leary ist viel zuversichtlicher, obwohl seine Fluggesellschaft vergangene Woche einen Jahresverlust von 815 Millionen Euro bekannt geben musste. Basierend auf den aktuellen Buchungstrends prognostiziert er 1,7 Millionen Passagiere bei Ryanair im Mai, fünf Millionen im Juni und acht Millionen im Juli. «Oder vielleicht auch zehn». «Das ist eine sehr, sehr dramatische Erholung.»

Lieferung von 2026 bis 2030

Weil die Buchungen so kräftig anzögen, so O'Leary weiter, baue man nun wieder Liquiditätsreserven auf. Und die werde man verwenden, um zu expandieren - während andere Fluggesellschaften noch zurückhaltend bleiben oder es sich nicht mehr leisten können.

Für die Expansion will O'Leary auch neue Flugzeuge kaufen. Man wolle «mindestens» 100 weitere Boeing 737 Max kaufen, verriet der Chef von Ryanair der Zeitung Mail on Sunday. Man führe deswegen bereits Gespräche mit dem Flugzeugbauer. Die Jets sollen zwischen 2026 und 2030 geliefert werden.

Platz für 30 zusätzliche Passagiere

Im Dezember erst hatte Ryanair ihre Bestellung deutlich aufgestockt - von 135 auf 210 Boeing 737 Max. Bisher setzten die Iren ganz auf die Billigairline-Variante 737 Max 200, die bis zu 200 Passagiere aufnehmen kann und damit elf mehr als die derzeit eingesetzten Boeing 737-800.

Dieses Mal will Ryanair aber noch größere Jets ordern. Man spreche mit Boeing über die 737 Max 10. Für die Variante hat Boeing den Rumpf der 737 Max 9 um 167,6 Zentimeter gestreckt und so Platz für zusätzliche 30 Passagiere gewonnen.

Mit Zusatztank große Reichweite

Aber auch die Tragflächen wurden neu designt, das Hauptfahrwerk angepasst, eine neue Druckkalotte designt und Anpassungen bei den Notausgängen gleich hinter den Tragflächen vorgenommen. Mit einem Zusatztank kann die Boeing 737 Max 10 nonstop 6110 Kilometer weit fliegen.

Mehr zum Thema

Ryanairs Boeing 737 Max: So soll sie aussehen.

Ryanair stockt 737-Max-Bestellung um 75 Jets auf

Boeing 737 Max 10: Das größte Familienmitglied.

Boeing verschiebt auch Start des Hoffungsträgers

Billigairline ist nicht gleich Billigairline: Ryanair kommt auf 38 Punkte, Wizz Air auf 33. Easyjet dagegen schafft 84 Punkte.

Ryanair: «Staatliche Flugzeugentführung»

ticker-ryanair

Sunweb setzt künftig auch auf Ryanair-Flüge

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies