Gezeichneter Lauda-Flieger: Die Marke bleibt, die Aufgabe wechselt.

Nur noch Wet-Lease-AnbieterRyanair storniert Jets für Lauda

Die österreichische Airline ist zwar gerettet. Lauda bekommt aber eine völlig neue Rolle und schrumpft.

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Noch Anfang des Jahres war Michael O’Leary voller Zuversicht. Man verhandle mit Airbus über eine Bestellung von bis zu 100 A320 und A321, erklärte der Chef von Ryanair. Damit wollte er die österreichische Tochter Lauda stärken.

Tempi passati. Wie Lauda am Donnerstag (18. Juni) bekannt gab, schrumpft die künftige Flotte deutlich. Statt der geplanten 38 Flugzeuge, werden es nur noch 30 sein. In Wien werden davon nur noch 10 statt 16 stehen. Und vor allem: «Zukünftige A320-Auslieferungen wurden storniert und bestehende Leasingverträge neu verhandelt.»

Ähnliche Rolle wie Malta Air

Damit ist klar: Die Rettung in letzter Minute erhält Lauda zwar am Leben. Die Fluggesellschaft ist aber nur noch ein Schatten ihrer selbst. Man werde zum Wet-Lease-Anbieter für die Ryanair-Gruppe, erklärt sie in der Mitteilung. Damit bekommt sie eine ähnliche Rolle wie die Ryanair-Töchter Malta Air oder Buzz.

Der Markenauftritt werde jedoch beibehalten. Im Rahmen der Neuausrichtung erhalten zwölf Piloten und 82 Flugbegleiter, die den neuen Tarifvertrag nicht unterzeichneten, die Kündigung.

Besser als Level

Immerhin: Ihre Konkurrentin Level gibt in Wien ganz auf. Die IAG-Tochter hat den Betrieb eingestellt und meldet Insolvenz an.

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