Flugzeug von Ryanair: Airline und die Piloten machen Fortschritte.

EckpunktepapierRyanair einigt sich mit deutschen Piloten

Die Stimmung zwischen dem Billigflieger und seinen in Deutschland stationierten Piloten galt zuletzt als vergiftet. Doch nun haben beide Seiten ein Eckpunktepapier vereinbart.

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Im November gab es einen Durchbruch bei der Verhandlungen zwischen Ryanair und den deutschen Flugbegleitern: Der Billigflieger und die Gewerkschaft Verdi unterzeichneten eine Vorvereinbarung zu einem Tarifvertrag für das Kabinenpersonal in Deutschland. Mit den Piloten gab es zunächst keinen entsprechenden Fortschritt - die Stimmung galt als vergiftet.

Doch  nun die Wende: Wie die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit VC am Dienstag (4. Dezember) mitteilt, man habe sich mit dem irischen Billigflieger rund elf Monate nach dem ersten Arbeitskampf auf ein Eckpunktepapier geeinigt. «Beide Seiten wollen bis Ende März insgesamt vier Tarifverträge auf der Grundlage deutschen Rechts schließen», schreibt die VC. «Neben Arbeits- und Vergütungsbedingungen, die bis Ende Februar tarifvertraglich festgeschrieben sein sollen, sieht die Verabredung bis spätestens Ende März einen Sozialplan und eine Personalvertretung vor.» Für die Zeit bis dahin sei Friedenspflicht vereinbart worden, heißt es weiter. Die Piloten werden also nicht streiken.

Erhöhung des Grundgehaltes

Laut der Gewerkschaft werden alle in Deutschland stationierten Piloten ab Anfang Februar 2019 Arbeitsverträge nach deutschem Recht haben. Zudem werde die Vergütungsstruktur geändert und der «bislang sehr hohe variable Anteil am Gehalt» reduziert, was zu einer deutlichen Erhöhung des Grundgehaltes führe, heißt es weiter. «Durch die Umstellung von irischem auf deutsches Einkommenssteuerrecht wird bei den Piloten zudem eine substanzielle Erhöhung des Nettogehalts ab dem 1. April 2019 angestrebt», so die VC.

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