Pjöngjang: Aeroflot soll in die nordkoreanischeHauptstadt fliegen.

Mehr Flüge zwischen Vladivostok und PjöngjangRussland will, dass Aeroflot und Co. nach Nordkorea fliegen

Russland sucht zunehmend die Nähe zu anderen isolierten Staaten. Jetzt sollen neue Flüge zwischen dem Land und Nordkorea aufgesetzt werden.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Seit der Invasion Russlands in der Ukraine ist das Land isoliert. Sanktionen verhindern, dass Unternehmen Geschäfte mit westlichen und anderen Ländern machen. Reisen aus dem und ins Land sind kompliziert geworden, weil weitreichende Flugverbote herrschen. Russland sucht daher zunehmend die Nähe zu Ländern, die sich in ähnlichen Situationen befinden. Zum Beispiel Nordkorea.

Diktator Kim Jong Un besichtigte erst kürzlich bei einem Besuch in Russland die Produktion des Superjet 100. Vergangenen Monat empfahl der russische Außenminister Sergei Lavrov sogar, dass Russen vermehrt Urlaub in Nordkorea machen sollen, berichtet die Moscow Times.

Air Koryo fliegt seit August wieder

Dafür braucht es Flüge. Seit Ende August hat bereits Nordkoreas Nationalairline Air Koryo Linienflüge nach Russland wieder aufgenommen und fliegt zwei Mal in der Woche zwischen Pjöngjang und Vladivostok. Doch das reicht Russland offenbar nicht. Wie die Wirtschaftszeitung Kommersant berichtet, hat die staatliche russische Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsia russische Airlines angehalten, Flüge nach Nordkorea in ihre Planungen aufzunehmen.

Rosaviatsia hat laut dem Bericht Angebote an die Fluggesellschaften Aeroflot und Aurora geschickt, um deren Bereitschaft zur Aufnahme von Flügen nach Pjöngjang zu prüfen, berichtet Kommersant unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen. Eine Delegation von Rosaviatsia hatte zuvor die nordkoreanischen Amtskollegen besucht, um den Ausbau des Luftverkehrs zwischen beiden Ländern zu besprechen.

Aurora ist theoretisch bereit

Aurora hat gegenüber dem Kommersant bereits die «theoretische Bereitschaft» erklärt, Flüge nach Nordkorea anzubieten. Aeroflot und die Behörde lehnten eine Stellungnahme ab. Laut Kommersant besitzt die Nationalairline aber aktuell keine gültige Genehmigung für Flüge nach Pjöngjang.

Der Hauptgrund für den Vorstoß dürften politische Interessen sein, um es Delegationen zu vereinfachen, zwischen Russland und Nordkorea hin und her zu reisen. Zudem reisen oft auch Bauarbeiter aus Nordkorea nach Russland.

Mehr zum Thema

Kim Jong Un in der Fabrik in Komsomolsk am Amur: Interesse an neuen Flugzeuge.

Schielt Air Koryo auf den Superjet 100?

Tupolev Tu-204 von Air Koryo: Wieder international unterwegs.

Air Koryo sagt ersten internationalen Flug nach der Pandemie abrupt ab

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

ticker-aeroflot

Aeroflot verbindet Irkutsk mit chinesischer Strand-Destination

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies