Flieger von Egypt Air: In Russland unerwünscht.

Absturz von MetrojetRussland sperrt Egypt Air aus

Zahlreiche Airlines stellten ihre Flüge nach Sharm El-Sheik nach dem Absturz eines A321 über dem Sinai ein, viele Länder verboten Flüge dorthin. In Russland geht man nun noch einen Schritt weiter.

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Russland hat sich nach dem Absturz eines Airbus A321 von Metrojet offenbar zu einem weiteren radikalen Schritt entschlossen. Wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtet, hat die Luftfahrtbehörde Rosawiatsia die Flughäfen des Landes informiert, dass man keine Flüge der ägyptischen Nationalairline Egypt Air mehr im Land dulden werde. Drei Mal in der Woche war die Fluggesellschaft zwischen Kairo und Moskau hin und her geflogen.

Egypt Air war die einzige Airline, die noch zwischen den beiden Ländern verkehrte. Russische Airlines dürfen bereits seit mehreren Tagen nicht mehr nach Ägypten. Eine offizielle Bestätigung von Rosawiatsia für die Verschärfung gibt es noch nicht. Doch die Informationen kommen vom Flughafen Domodedowo in Moskau, der ein entsprechendes Schreiben erhalten hat.

Noch immer nicht abschließend geklärt

Noch immer ist nicht abschließend klar, was mit dem Airbus A321 von Metrojet/Kogalymavia passiert ist, der am 31. Oktober über dem Sinai abstürzte. 224 Menschen kamen ums Leben, die meisten von Ihnen Russen, die in Sharm El-Sheik Urlaub gemacht hatten.

Fast alle Fakten deuten darauf hin, dass eine Bombe an Bord den Flieger zum Absturz brachte – ein terroristischer Hintergrund wird nicht ausgeschlossen. Eine ganze Reihe Airlines stellten daher die Flüge nach Sharm El-Sheik bereits ein, darunter auch die Lufthansa-Tochter Eurowings. Nach Kairo fliegt Lufthansa aber weiterhin.

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