Red-Wings-Flieger: Lebedew vermutet ein politisches Grounding.

Harte Vorwürfe gegen Red Wings

Die russische Staatsanwaltschaft erhebt wegen des Unfalls in Wnukowo schwere Vorwürfe gegen die Fluggesellschaft. Sie soll Piloten zu wenig gut ausbilden.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Flieger von Red Wings heben momentan nicht ab. Die russischen Behörden haben der Fluggesellschaft ein Grounding verordnet. Offizieller Grund sind finanzielle Probleme. Doch das sind nicht alle Schwierigkeiten, welche die Airline des Oppositionellen Alexander Lebedew plagen. Die Strafverfolgungsbehörden werfen seinem Unternehmen nun auch vor, die Piloten in der Ausbildung im Simulator nicht ausreichend auf Gefahrensituationen vorzubereiten. Man habe herausgefunden, dass die Crew nicht auf kritische Situationen und Warnungen in Bodennähe vorbereitet sei, so ein Sprecher der Behörde. Ende Dezember war eine Tupolew Tu-204 von Red Wings am Moskauer Flughafen Wnukowo verunglückt. Fünf Menschen kamen dabei ums Leben. Der Flieger war beim Landeanflug über die Piste hinausgeschossen.

Red Wings habe gegen das russische Gesetz verstoßen, heißt es daher. Lebedew ist fassungslos. Die Vorwürfe seien haltlos, gab er auf seinem Twitter-Account bekannt. Denn Simulatoren, mit denen sich derartige Situationen üben ließen, seien in Russland überhaupt nicht erhältlich. Man habe darum das Training im Cockpit eines Fliegers absolviert. Die Staatsanwaltschaft habe überhaupt keine Ahnung, wovon sie rede. Man werde gegen die Suspendierung und die Vorwürfe rechtlich vorgehen.

Gegen das Gesetz verstoßen?

Auch hinter den neuen Schritten sieht Lebedew politische Gründe. Er ist als liberaler Regierungsgegner bekannt. Unter anderem gehört ihm ein Teil von Russlands stärkster Oppositionszeitung Nowaya Gaseta. Momentan läuft auch noch Verfahren wegen Hooliganismus gegen den Milliardär, nachdem er in einer Talkshow im Jahr 2011 einen anderen Gast tätlich angegangen war. Ihm drohen nun bis zu sieben Jahre Gefängnis.

Mehr zum Thema

ticker-izhavia-1

Russland: Nach Aus von Izhavia übernehmen acht Airlines die Fluggäste

Boeing 777 von Red Wings: Am Boden.

Russland fusioniert Krisen-Airlines zu einer Holding

ticker-russland

Russland verschärft Flugbeschränkungen im Luftraum um Moskau

ticker-russland

Russland erhöht Finanzierung für Leasing heimischer Flugzeuge deutlich

Video

airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack