Etihad: Darwin war der erste Baum der Etihad-Regional-Strategie.

Ausbau von Etihad RegionalEtihads Regionalstrategie stockt

Eigentlich plante Etihad, die Marke Etihad Regional weltweit zu lancieren. Doch bislang klappt die Expansion nicht so wie geplant.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Darwin Airline war eine Premiere. Mit der Schweizer Regionalairline plante Etihad-Chef James Hogan eine völlig neue Strategie. Bis dahin hatte er es mit größeren Kooperationen versucht und sich an Fluglinien wie Air Berlin, Air Seychelles oder Air Serbia beteiligt. Mit der neuen Marke Etihad Regional sollte das Netz vor allem in Europa noch engmaschiger gesponnen werden.

Die Strategie hinter Etihad Regional bestehe darin, «weltweit starke Partnerschaften mit Regionalfluggesellschaften zu schaffen», erklärte Hogan zum Start von Etihad Regional vor einem Jahr selbst. Man werde dafür «Partner wählen, die ebenso wie Darwin Airline unsere Begeisterung dafür teilen, Reisenden einen einzigartigen Service mit größtmöglicher Auswahl und viel Komfort zu bieten», so der Chef der Golfairline weiter. Zu einem weiteren Handschlag ist es aber bislang nicht gekommen.

Auslastung klar unter 30 Prozent

Kein Wunder: Darwin ist kein gutes Vorbild. Am Dienstag musste die heute als Etihad Regional fliegende Schweizer Regionalairline eine Kürzung des Streckennetzes bekannt geben. Ihre mit Hilfe von Etihad eben erst erweiterte Flotte ist daher schon zu groß. Die ab Februar nicht mehr benutzen Flieger werden wohl vermehrt im Wet-Lease für andere Etihad-Partner-Airlines eingesetzt. So fliegt Darwin bereits für Alitalia von Pisa nach Rom und von Neapel nach Catania und Palermo. Doch das bringt nicht unbedingt neue Passagiere.

Die verbleibenden Linienflüge dürften zudem noch mehr auf das Netz von Alitalia und Air Berlin abgestimmt werden. Allerdings wird man sich bei Etihad Regional genau überlegen, wo und wie. Denn einen Flopp wie mit Zürich - Lugano kann sich die Fluglinie nicht mehr leisten. Die Auslastung lag da gemäß Firmenangaben klar unter 30 Prozent.

Hogan braucht Erfolg mit Etihad Regional

Die große Hoffnung verbleibt nun auf der Genehmigung der Codeshare-Abkommen. «Etihad Airways hält am Dialog mit den Schweizer Behörden fest und ist zuversichtlich, in den kommenden Wochen zu einem positiven Abschluss zu kommen», gibt sich Hogan in einer Medienmitteilung zuversichtlich. Er braucht diesen Erfolg, denn sonst ist die Idee Etihad Regional im ursprünglichen Sinne wohl vorerst gestorben.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack