Boeing 747 von Lufthansa: Je nach Ziel sind auch einheimische Flugbegleitende an Bord.

Gegen PersonalknappheitRegionale Lufthansa-Crews dürfen auch auf anderen Strecken arbeiten

Auf Lufthansa-Flügen nach China, Japan und Korea setzt die deutsche Airline Crews aus diesen Ländern ein. Jetzt dürfen sie für Lufthansa auch auf anderen Strecken unterwegs sein.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Wer mit Lufthansa nach China, Korea, Indien oder Japan geflogen ist, hat es vielleicht bemerkt. Die Airline setzt auf diesen Strecken sogenannte regionale Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter ein. Das heißt: Sie stammen aus den Ländern, in die der Flug geht und sprechen daher auch die lokale Sprache.

Doch nicht alle dieser regionalen Crews sind aktuell gleichermaßen ausgelastet. So sei etwa das von Lufthansa angeflogene Streckennetz in China noch lange nicht auf dem erwünschten Niveau, heißt es in einer internen Veröffentlichung, die aeroTELEGRAPH vorliegt. Durch das reduzierte Angebot sei es nicht immer möglich, die regionalen Besatzungen wirtschaftlich entsprechend ihrer vertraglichen Arbeitszeiten einzusetzen.

Zu wenige Crews auf anderen Strecken

Gleichzeitig gibt es allerdings bei Lufthansa auf anderen Strecken oft zu wenige Crews. Daher hat man nun eine pragmatische Lösung gefunden: Regionale Flugbegleitende können auch außerhalb ihrer regionalen Strecken zum Einsatz kommen.

Primär werden regionale Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter weiterhin auf den Originärstrecken nach China, Japan und Korea eingesetzt. Liegt die Stundenauslastung danach aber zu niedrig, gibt es jetzt auch andere Strecken, auf denen die Crews fliegen können. Von Frankfurt aus sind das die Umläufe nach Almaty und Astana, Bahrain, Bangalore, Mumbai, Delhi, Dammam, Dubai und Teheran. Ab München sind Flüge nach Bangalore, Mumbai und Dubai möglich.

Keine Benachteiligung der anderen Mitarbeitenden

Es gehe nicht darum, die Gruppe der nicht-regionalen Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter zu benachteiligen. «Es war uns außerordentlich wichtig, dass hier keine Umverteilung von Stunden entsteht, sondern ein sinnvolles Unterstützen durch die regionalen Flugbegleiter» heißt es in der Veröffentlichung. Man stelle sicher, dass die jeweilige regionale Gruppe nicht über den Stundenschnitt der nicht regionalen Flugbegleitergruppe geplant wird.

Stationiert sind die meisten dieser Besatzungsmitglieder in Frankfurt oder München, auch wenn es noch kleine Basen in Tokio und Delhi gibt. Bislang erhielten sie bei der Einstellung einen auf drei Jahre befristeten Vertrag. Danach hatten sie die Möglichkeit, in einen unbefristeten Vertrag zu wechseln, wenn sie Deutschkenntnisse der Stufe B2  - fortgeschrittene Mittelstufe - vorweisen konnten.

Neue Regelung zu den Sprachkenntnissen

Da inzwischen gesetzlich nur noch eine Befristung auf zwei Jahre erlaubt ist, haben die Mitarbeitenden weniger Zeit, das Niveau B2 zu erreichen - wenn sie es denn noch nicht haben. Daher gilt neu, dass man bereits zu Beginn das Niveau A2 vorweisen muss - also in der Lage sein, einfache Sätze zu verstehen und zu beantworten.

Mehr zum Thema

Crew von Lufthansa: Es fehlt an Personal.

Lufthansa-Crews sprechen von «untragbaren» Zuständen

Lufthansa-Jet in Frankfurt: Wie gut läuft es im Oktober?

Lufthansa-Crews warnen: «Flugbetrieb in Frankfurt kurz vor Kollaps»

Flieger von Swiss und Lufthansa: Geplant ist ein Personaltausch.

Auch Lufthansa-Personal ärgert sich über Einsatz bei Swiss

ticker-welt

Das sind die wertvollsten Airline-Marken der Welt

Video

Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem eine Person auf der Piste erfasst worden war.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin