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Absturz von Malaysia-Airlines-Jet

Rakete, die MH17 abschoss, kam aus Russland

Die internationalen Ermittler haben bestätigt: Die Buk-Rakete, die 2014 eine Boeing 777 von Malaysia Airlines zum Absturz brachte, wurde im Gebiet pro-russischer Separatisten abgeschossen.

Rekonstruktion von MH17: Der Jet wurde abgeschossen.

Pro-russische Separatisten haben die Buk-Rakete abgefeuert, die im Jahr 2014 eine Boeing 777 von Malaysia Airlines über der Ostukraine zum Absturz gebracht hatte. Das ist das Ergebnis der Ermittlungen, das ein Team von niederländischen, australischen, belgischen, malaysischen und ukrainischen Ermittlern unter niederländischer Leitung, am Mittwoch (28. September) präsentiert hat.

Die Rakete war zuvor von Russland über die Grenze in das besetzte Gebiet transportiert worden, so die Ermittler weiter. Bisher war nur bekannt gewesen, dass die Buk-Rakete in Russland hergestellt worden war, aber nicht, von wo sie abgefeuert wurde.

Russland widerspricht

In Russland teilt man diese Einschätzung nicht. Der Kreml hat ebenfalls am heutigen Mittwoch erklärt, dass die Rakete definitiv nicht von pro-russischen Rebellen abgefeuert worden sei. Das hätten Radar-Auswertungen russischer Experten ergeben. Diese Beweise seien nicht zu widerlegen. «Da war keine Rakete. Wenn da eine Rakete war, muss sie von woanders aus abgefeuert worden sein», so Kreml-Sprecher Dimitri Peskow.



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