Airbus A350-1000 von Qatar Airways: 23 fehlen noch.

Streit mit Airbus eskaliertQatar Airways groundet 13 Airbus A350

Katars staatliche Airline zieht 13 ihrer Airbus A350 aus dem Verkehr und verweist auf ein Flugverbot ihrer Aufsichtsbehörde. Es geht um die Oberfläche des Rumpfes.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Anfang des Jahres sollte ein Airbus A350-900 von Qatar Airways eine Sonderlackierung erhalten. Doch als das alte Farbkleid des Flugzeuges mit dem Kennzeichen A7-ALL abgetragen war, zeigte sich ein Problem. Airbus erklärte damals, es handele sich lediglich um «einige Unregelmäßigkeiten in der Oberflächenbeschichtung» des Fliegers.

Doch das Problem war damit nicht aus der Welt. Der A350 steht immer noch in Toulouse. Und im Juni drohte Airline-Chef Akbar Al Baker damit, in diesem Jahr keine Flugzeuge mehr von Airbus anzunehmen. Grund sei eine «ernste» Meinungsverschiedenheit. Aus Branchenkreisen hieß es, Qatar Airways und Airbus würden sich um die Lackierung eines Airbus A350 und einige andere Punkte zum Thema Qualitätskontrolle streiten.

Oberfläche des Rumpfes unterhalb des Lacks

Jetzt folgt der nächste Paukenschlag. Am Donnerstagnachmittag (5. August) teilte Qatar Airways mit, dreizehn ihrer Airbus A350 seien von ihrer Aufsichtsbehörde mit einem Flugverbot belegt worden. Man habe die Flieger aus dem Verkehr gezogen. Qatar Airways beobachte zudem weiterhin genau den Zustand ihrer Airbus-A350-Flotte, «bei der sich die Oberfläche des Rumpfes unterhalb der Lackierung immer schneller abnutzt».

Als Ersatz habe man bereits Maßnahmen ergriffen, um die «A330-Flotte mit sofortiger Wirkung wieder in Betrieb zu nehmen», schreibt die Fluggesellschaft. Man prüfe auch andere Lösungen und kooperiere mit allen Leasingfirmen, die vom A350-Flugverbot betroffen seien und mit der Inspektion ihrer Flugzeuge begonnen hätten.

Al Bakers Forderungen an Airbus

Airline-Chef Akbar Al Baker sagte: «Angesichts dieser jüngsten Entwicklung erwarten wir aufrichtig, dass Airbus diese Angelegenheit mit der gebührenden Aufmerksamkeit behandelt, die sie erfordert.» Man erwarte, dass der europäische Flugzeugbauer vor der Auslieferung weiterer A350 die Ursache ermittele und den zugrunde liegenden Fehler zur Zufriedenheit von Qatar Airways und der Aufsichtsbehörde dauerhaft behebe.

Auf Anfrage von aeroTELEGRAPH teilte Airbus nur mit, man äußere sich nicht zu den Aktivitäten der Kunden und behandele Gespräche vertraulich. Qatar Airways betreibt 34 A350-900 und 19 A350-1000. Sie hat zudem Bestellungen für 23 weitere A350-1000 offen.

Mehr zum Thema

Der A350-1000 ist die zweitbeliebte Variante. Er hat in einer Standardkonfiguration Platz für 366 Passagiere und bietet eine Reichweite von 14.800 Kilometer.

Airbus A350-1000 hat drei Monate Verspätung

Airbus A350 von Qatar Airways: Ein Jet dieses Typs sorgt für Streit.

Qatar Airways droht mit Airbus-Abnahmestopp

Airbus A350 von Qatar Airways: Ein Jet dieses Typs wird nun umlackiert.

A350 macht Umweg auf Weg zur WM-Lackierung

ticker-sri-lankan

Airbus-Korruptionsaffäre in Sri Lanka: Gericht fordert Ermittlungsbericht

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil