Der A350-1000 ist die zweitbeliebte Variante. Er hat in einer Standardkonfiguration Platz für 366 Passagiere und bietet eine Reichweite von 14.800 Kilometer.

Qatar AirwaysAirbus A350-1000 hat drei Monate Verspätung

Qatar-Airways-Chef Akbar al Baker hat erstmals verraten, wann seine Fluggesellschaft den ersten Airbus A350-1000 in Empfang nimmt. Das passiert offenbar mit einigen Monaten Verspätung.

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Flugzeugbauer sind mit genauen Angaben zur Auslieferung neuer Flugzeugtypen meist etwas vorsichtig. So hoffen sie, schlechte Presse zu vermeiden, falls es zu ein paar Wochen Verspätung kommt. Das tat auch Airbus beim A350-1000, der längsten Version des neuen Langstreckenflugzeugs. Der Produzent sprach von einer Auslieferung in der zweiten Hälfte 2017.

Qatar-Airways-Chef Akbar al Baker, seit jeher kein Freund von Zimperlichkeiten, hat das nun allerdings präzisiert. Und er hat dem Produzenten dabei gleich auch noch einen kleinen Seitenhieb verpasst. Der erste A350-1000 werde diesen Oktober ausgeliefert, sagte der Manager dem französischen Wirtschaftsportal La Tribune. «Eigentlich war die Auslieferung bereits für Juli geplant», fügte er dann an.

Konkurrent für Boeing 777 X

Eigentlich hatte Airbus von einer Auslieferung Mitte des Jahres geredet, bevor der Flugzeugbauer im Juni 2016 zur Sprachregelung «zweite Hälfte» wechselte. Es war damals von einer kleinen Verzögerung die Rede. Nun ist klar, dass der Flieger  sich um drei Monate verspätet.

Der A350-1000 soll als direkter Konkurrent gegen Boeings 777-300 ER antreten - und, wenn sie auf dem Markt ist, gegen die Neuversion Boeing 777X. Er kann mit 366 Sitzen in einem Drei-Klassen-Layout rund 40 Passagiere mehr transportieren als der bisher größte A350-900. 211 der insgesamt 818 Orders für Airbus A350 entfallen bisher auf den A350-1000.

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