B747 von Air Pacific: Bald voll in staatlicher Hand

Qantas verliert Kontrolle in Fidschi

Die Airline hatte bisher bei der Nationalairline von Fidschi ein Vetorecht. Das nahm ihr die Regierung des Inselstaats nun.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Jetzt macht die Regierung von Fidschi Ernst. Seit Jahren verhandelt sie mit Qantas über einen Kauf der Anteile an Air Pacific. Die australische Fluggesellschaft hält 46,3 Prozent an der Nationalairline des pazifischen Inselstaates. Doch der Kaufpreis von rund 40 Millionen Dollar, den Qantas verlangte, war für den finanzschwachen Staat zu viel. Und das passte der Regierung gar nicht. Man bräuchte dringend die Kontrolle über das für Fidschis Wirtschaft essenzielle Unternehmen, sagte sie gemäß Radio Australia. Nun hat die Regierung einen Weg gefunden, um doch noch an ihr Ziel zu kommen. Fidschi raubt den Australiern ihr gesetzliches Vetorecht.

Obwohl Qantas nur einen Minderheitsanteil an Air Pacific hält, hatte sie bisher ein Vetorecht bei einigen geschäftlichen Entscheidungen. So konnten die Vorstandsmitglieder von Qantas Entscheidungen etwa über Budget, Boni, Routen und Personal verhindern, bei denen eine Einstimmigkeit des Vorstands verlangt wurde. Gleichzeitig dazu stehe Qantas' Billigtochter Jetstar im direkten Wettbewerb mit Air Pacific, was inakzeptabel sei, findet die Regierung. Während Air Pacific tägliche Flüge von der Touristenhochburg Nadi nach Sydney anbietet, fliegt Qantas-Tochter Jetstar acht Mal in der Woche auf derselben Route.

Anteile verlieren an Wert

Die Entscheidungen vorangegangener Regierungen, die Qantas das ermöglichten, habe man nun korrigiert, heißt es auf der Internetseite der aktuellen, nicht gewählten Militärregierung. Ausländer sollen nun nicht mehr die Kontrolle über die Staatsairline haben. Diese solle nur bei Staatsbürgern des Inselstaats liegen. Qantas widersprach den Aussagen von Fidschis Regierung gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. Es sei «absolut inkorrekt», dass man die absolute Veto-Macht über sämtliche Geschäftsentscheidungen von Air Pacific habe, so ein Sprecher der Airline gegenüber Bloomberg.

In der Branche vermutet man dahinter also auch eine Strategie der Regierung, um wieder an die Anteile der Airline zu kommen. Denn durch den Schritt hat sich deren Wert deutlich verringert - egal wie viel oder wenig Macht genau Qantas verloren geht. Doch wie ein Sprecher von Fidschi sagt, wolle man Qantas mit der Regelung in keiner Weise zum Verkauf der Anteile treiben. Vielmehr wolle man sich den internationalen Standards anpassen, so Fidschis Luftfahrtminister Aiyaz Sayed-Khaiyum gemäß The Australian. Er zog den Vergleich zu Qantas, die erst kürzlich versuchte, zu verhindern, dass Konkurrentin Virgin Australia durch eine neue Eigentümerstruktur vermehrt in ausländische Hände geraten kann.

Mehr zum Thema

ticker-qantas

Qantas und Flughafen Melbourne vereinbaren milliardenschweren Ausbau

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.

Airbus A350-1000 ULR glückt Australien-Debüt

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.

Die ersten Bilder des Airbus A350-1000 ULR in Australien

Boeing 787 von Qantas: Auf einer Ultra-Langstrecke gab es Probleme.

Zu viel Gegenwind - Boeing 787 von Qantas aus Europa muss an Provinzflughafen landen

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack