B747 von Qantas: Die Airline überholt die Rolls-Royce-Turbinen.

Marode Turbinenteile an B747

Die australische Luftfahrtbehörde fand heraus, was zum Triebwerksausfall eines Qantas-Jumbos führte: Alte Bauteile.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die 213 Passagiere von Qantas-Flug QF74 von San Francisco nach Sydney kamen mit dem Schrecken davon. Schon kurz nach dem Start am 30. August 2010 hörten sie ein lautes Geräusch. Auf rund 9000 Metern Höhe und etwa 450 Kilometer vom Startort entfernt traten in der Folge aus Triebwerk Nummer 4 der Boeing B747 Flammen aus. Trümmerteile flogen durch die Luft und beschädigten die Turbinenverkleidung des Fliegers und die Tragflächen. Die Piloten schalteten das Triebwerk umgehend ab und kehrten an den Ausgangspunkt ihrer Reise um. Nachdem sie über dem Meer einen Großteil des Treibstoffs abgelassen hatten, landeten sie sicher wieder in San Francisco.

Nun hat die australische Luftfahrtbehörde ATSB den Abschlussbericht zum Zwischenfall veröffentlicht. Das Ergebnis: Die Rotorblätter der Turbinen waren altersschwach. Daher hätte sich eines von ihnen von der Befestigung gelöst und auf diese Weise die anderen beschädigt. Das habe dazu geführt, dass das Triebwerk ausfiel, Flammen austraten und Bauteile sich ablösten und durch die Luft flogen. Im Mai 2009 war das Triebwerk zum letzten Mal überholt worden. Damals hatten die Rotorblätter des Triebwerks RB211 von Rolls Royce laut dem Bericht eine Flugzeit von 80'000 Stunden hinter sich. Das entspricht etwa 10'000 Starts und Landungen. Die Befestigung hatte 72'000 Stunden oder 9000 Starts und Landungen hinter sich gebracht.

Neue Befestigungen sollen Zwischenfälle verhindern

Rolls Royce reagierte bereits auf den Bericht. In über 40 Millionen Stunden Flugzeit sei das das erste Vorkomnis dieser Art. Dennoch brachte man auch einen Lösungsvorschlag an, wie die älteren Rotorblätter in Zukunft geschont werden können. In den nächsten Inspektionen wird den Airlines empfohlen, die Befestigungen der Rotorblätter durch neuere und robustere zu ersetzen, um ähnliche Zwischenfälle zu vermeiden. Bei Qantas hieß es, 28 der insgesamt 72 RB211-Triebwerke seien schon überholt worden, in den nächsten zwölf Monaten soll die gesamte Flotte erneuert sein.

Mehr zum Thema

ticker-qantas

Qantas reduziert Anzahl Wet-Lease-Flugzeuge von Alliance Airlines

ticker-qantas

Qantas verkauft Anteil an Jetstar Japan definitiv - Airline wird umgetauft

ticker-qantas

Qantas und Flughafen Melbourne vereinbaren milliardenschweren Ausbau

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.

Airbus A350-1000 ULR glückt Australien-Debüt

Video

Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack