Flieger von Tap: Greift Lufthansa zu?

NationalairlinePortugal will Tap wieder verkaufen - an Lufthansa oder Air France-KLM

Die Regierung von Portugal will die Nationalairline loswerden. Gemäß einem Bericht möchte sie Tap an Lufthansa oder Air France-KLM veräußern. Und das schnell.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Schon bevor Covid-19 die Luftfahrtwelt durcheinanderwirbelte, gab es gerüchteweise Gespräche. Damals soll Investor David Neeleman Interesse gehabt haben, seine Beteiligung an Tap an Lufthansa zu verkaufen. Doch dann kam die Pandemie und das Geschäft platzte.

Seither hat der portugiesische Staat dem brasilianisch-amerikanischen Investor seine Anteile abgekauft. Die Regierung besitzt wieder 92 Prozent der Nationalairline. Schon vor Jahresfrist begann sie aber, an einen schrittweisen Ausstieg zu denken und brütete über Plänen, eine Minderheit an Tap an Lufthansa oder Air France-KLM zu verkaufen.

IAG fällt wegen Kartellhürden faktisch weg

Bloß ging das damals nicht, weil beide wegen der erhaltenen Staatshilfe keine Firmen kaufen durften. Jetzt aber sind die Pläne erneut aktuell. Wie die Zeitung Expresso berichtet, will die Regierung Tap offenbar wieder verkaufen. Dabei stünden Lufthansa und Air France-KLM als Käufer zur Auswahl. Gemäß dem Bericht würden in Lissabon aktuell verschiedene Szenarien durchgerechnet.

Nicht infrage kommt ein Verkauf an IAG, die Mutter von British Airways und Iberia. Denn die Marktkonzentration Richtung Südamerika und auch auf der iberischen Halbinsel wäre erst recht nach dem IAG-Einstieg bei Air Europa viel zu hoch. Die Wettbewerbshüter würden einem solchen Deal ohne große Abstriche kaum zustimmen.

Verstärkung Richtung Südamerika

Favorisiert wird offenbar ein Verkauf von mindestens der Hälfte von Tap. Einige Leute innerhalb der portugiesischen Regierung wären aber auch bereit, alle staatlichen Anteile abzustoßen. Das wäre ganz nach dem Gusto von Lufthansa. Denn in Frankfurt wünscht man sich möglichst wenig staatlichen Einfluss.

Der deutsche Luftfahrtkonzern hatte bei ITA Airways das Nachsehen. Er wäre sicherlich nicht abgeneigt, das Star-Alliance-Mitglied mit seinem Drehkreuz Richtung Brasilien und Lateinamerika zu integrieren. Denn so könnte Lufthansa die Konsolidierung vorantreiben und auf einem weiteren Kontinent eine sehr starke Stellung erlangen.

Lissabon hat es eilig

In Lissabon will man den Verkauf offenbar noch dieses Jahr in die Wege leiten. Gemäß Expresso soll er dann Anfang 2023 abgeschlossen werden.

Mehr zum Thema

Flieger von Tap: Steigt Lufthansa doch noch ein?

Portugal hofft auf Einstieg von Lufthansa bei Tap

Embraer E190 von Tap: Nicht groß, nicht die neueste Generation.

Cockpitpersonal von Tap hält Embraer für die falsche Wahl

Airbus A321 LR von Tap: Die Fluglinie kündigte neue Flüge ab Porto an, um die Wogen zu glätten.

«Wir wollen Tap nicht hier haben»

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

united airlines boeing 787 9 elevated relax row
Mehr Platz zum Liegen in der Economy: United Airlines führt ab 2027 Sitzreihen ein, die sich in eine Schlafcouch verwandeln lassen. Die amerikanische Fluggesellschaft folgt damit einem Konzept, das andere Airlines bereits vorgemacht haben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack