... auf ihrem Leitwerk ebenfalls ein gedrehtes Banner mit zwei Bahnen auf blauen Hintergrund zeigt. Dessen Rückseite ist jedoch Gold statt wie bei Icelandair Gelb.

Neue BestellungenOman spielt Airbus und Boeing gegeneinander aus

Oman Air will bald neue Flugzeuge bestellen. Dafür schaut sich die Airline den Airbus A350 und den Dreamliner von Boeing an.

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Wenn es darum geht, gute Preise auszuhandeln, setzen Airline-Chefs immer öfter auf das Mittel der Öffentlichkeit. Vorgemacht haben es Rampensauen wie Akbar Al Baker von Qatar Airways, Tim Clark von Emirates Airways oder Michael O'Leary von Ryanair. Nun nimmt sich offenbar auch Oman Air ein Beispiel daran. Die Fluggesellschaft, die sich selbst als Boutique-Airline bezeichnet, will 2018 eine große Langstreckenjet-Bestellung tätigen.

Den Weg dafür ebnet die Fluggesellschaft schon einmal. Man bereite sich darauf vor, mit Airbus und Boeing Gespräche zu beginnen, um den Ersatz von 12 Airbus A330 zu regeln, verkündete die Airline nun laut der Nachrichtenagentur Bloomberg. Vor allem der Airbus A350-900 und die Boeing 787-9 oder 787-10 seien interessant, so Oman-Air-Chef Paul Gregorowitsch.

Absage an Airbus A330 Neo

Bisher setzt Oman auf den Dreamliner, schon 3 Stück befinden sich in der Flotte der Airline, 3 weiter werden noch geliefert. Dennoch, so betont Gregorowitsch, sei der Airbus A350-900 interessant. Denn: Der Flieger kann weitere Strecken zurücklegen. Südafrika sei attraktiv, so der Manager. Eine Absage erteilte er hingegen Airbus' Neuversion des Kassenschlagers A330. Man wolle kein «geliftetes» Flugzeug wie den A330 Neo, so Gregorowitsch. Ein ganz neues Modell sei da schon besser.

Abgesehen von der Flottenplanung überlegt sich Oman Air auch, wie man mit Kooperationen weiter wachsen kann. Man sei in Verhandlungen mit zwei europäischen und einem asiatischen Anbieter, um Kooperationen zu starten. Damit will Oman Air von Zusammenarbeit profitieren, ohne einer Allianz beitreten zu müssen.

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