Airbus A350 von Lufthansa: Im Falle von China oft nicht «together again».

Temporäre SperrenNutzt China Corona, um Lufthansa auszubremsen?

China bestraft ausländische Fluglinien, wenn diese angeblich mit Covid-19 Infizierte ins Land bringen. Das traf wiederholt Lufthansa und auch Condor. Jetzt reagiert Deutschland und bestraft chinesische Airlines.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die chinesischen Behörden sind nicht gerade zimperlich. Wenn eine Fluggesellschaft positiv auf Covid-19 getestete Passagiere ins Land bringt, wird sie bestraft. Befinden sich zwischen fünf und neun infizierte Reisende an Bord, darf sie die Route zwei Wochen lang nicht mehr anbieten. Wenn zehn oder mehr Passagiere positiv getestet werden, wird die Aussetzung auf vier Wochen verlängert.

Das traf schon viele Fluglinien, darunter auch Austrian Airlines, Swiss und Lufthansa. Dadurch verloren sie wertvolle Einnahmen in einer Zeit, in der es eh schon schwierig war, Geld zu verdienen. Doch stecken wirklich gesundheitspolitische Gründe hinter dem harten Vorgehen Chinas, oder geht es doch eher darum, die eigenen Fluggesellschaften zu bevorteilen? In Berlin tippt man inzwischen auf Letzteres.

Berlin schlägt zurück

Deutsche Fluggesellschaften – also Lufthansa und Condor – sind seit Februar 2021 wiederholt von Flugaussetzungen durch chinesische Behörden betroffen gewesen «Nach vorliegenden Informationen gibt es keine Verstöße deutscher Fluggesellschaften gegen die Infektionsschutz-Vorgaben der chinesischen Behörden, die die Aussetzung von Flügen begründen könnten», heißt es aus dem deutschen Außenministerium. Daher wirkten die Sperren Chinas wettbewerbsverzerrend.

Das lässt Deutschland nicht mehr auf sich sitzen. «Um dem zu begegnen, suspendiert Deutschland reziprok Flüge chinesischer Fluggesellschaften auf derselben Strecke, auf der es für deutsche Unternehmen zu Einschränkungen kommt», so das Auswärtiges Amtes in Berlin gegenüber aeroTELEGRAPH.

Deutschland und Frankreich intervenieren in Peking

Auch Frankreich ist zu dieser Praxis übergegangen, wie die Nachrichtenagentur AFP schreibt. Die Regierungen der beiden europäischen Länder intervenierten zudem in Peking und forderten ein Stopp der Flugaussetzungen.

Mehr zum Thema

Boeing 777-200 von AUA: Darf nicht mehr nach China.

Austrian Airlines hat in Shanghai zwei Wochen Hausverbot

Boeing 787-9 von Ethiopian: Die Airline hat Ärger.

China bestraft Ethiopian wegen Covid-Passagieren

Airbus A320 Neo von Lufthansa: In den letzten Mai-Tagen flogen sie ohne Probleme von Frankfurt nach Moskau.

Luftfahrt-Scharmützel trifft Lufthansa, Aeroflot und S7

airbus a320 neo lufthansa

Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr: «Was Pratt & Whitney macht, ist richtig»

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack