Flughafen VilniusNach Boeing-737-Unglück wird Instrumentenlandesystem überprüft

Die Suche nach dem Grund für den Swiftair-Absturz am Airport Vilnius geht weiter. Jetzt steht auch das Instrumentenlandesystem ILS des Flughafens auf dem Prüfstand.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Das Instrumentenlandesystem, kurz ILS genannt, ist ein Flughafensystem am Boden, das Pilotinnen und Piloten im Endanflug unterstützt. Besonders bei Nacht und schlechten Sichtverhältnisse ist es wichtig, um sichere Landungen von Flugzeugen zu garantieren.

Nun wird das ILS am Flughafen Vilnius überprüft, nachdem dort am Montagmorgen (25. November) eine Boeing 737-400 SF von Swiftair abgestürzt war, die für DHL flog. Einer der Piloten starb bei dem Unglück. Wie das Portal Aerotime berichtet, war nach dem Absturz und ebenfalls am Dienstag (26. Januar) eine Beech King Air 350 der polnischen Flugsicherung am Flughafen Vilnius stundenlang unterwegs, um das System zu testen.

Unterhalb des Gleitpfads unterwegs

Für die Zeit von 12 bis 15 Uhr (koordinierte Weltzeit) am Dienstag gab es daher Notams, wichtige Infos für Crews. Eine besagte, dass bei der Piste in die eine Richtung (Landebahn 19, die am Vortag der verunglückte Jet angesteuert hatte) das ILS außer Betrieb ist. In Gegenrichtung (Piste 01) wurde ILS-Nutzung wegen möglicher falscher Angaben untersagt.

Das auf Zwischenfälle spezialisierte Portal Aviation Herald hatte zuvor bereits berichtet, dass sich die Boeing 737 von Swiftair beim ILS-Anflug auf die Piste rund 26 Meter unterhalb des Gleitpfades auf einer Höhe von noch rund 77 Metern befand, also zu niedrig flog.

Beide Rekorder geborgen worden

Aufschluss bringen könnte die bereits gefundene Blackbox des Frachtflugzeuges. Sie wurde bereits am Montag gefunden. Das litauische Justizministerium teilte mit, sowohl der Flugdatenschreiber als auch der Stimmenrekorder seien geborgen worden.

Mehr zum Thema

Boeing 737 F von Swiftair flog bei Anflug auf Vilnius wohl zu niedrig

Boeing 737 F von Swiftair flog bei Anflug auf Vilnius wohl zu niedrig

Boeing 737 F von Swiftair in Vilnius abgestürzt

Boeing 737 F von Swiftair in Vilnius abgestürzt

Ermittler bergen Blackbox der in Vilnius abgestürzten Boeing 737 von Swiftair

Ermittler bergen Blackbox der in Vilnius abgestürzten Boeing 737 von Swiftair

ticker-news

Litauisches Gericht verurteilt Ex-Anwalt von Let’s Jet zu Millionenzahlung an nigerianische Hak Air

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil