Flugzeug von Monarch Airlines: Hebt es noch lange ab?

Finanzielle ProblemeMonarch kämpft erneut ums Überleben

In wenigen Stunden läuft das Ultimatum der Behörden aus. Schafft es Monarch Airlines nicht, bis dann die Finanzen in Ordnung zu bringen, droht das Aus.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Es ist ein déjà-vu. Vor einem Jahr verfiel die so genannte Air Travel Organiser’s Licence Atol von Monarch Airlines, also die Betriebserlaubnis zum Verkauf von Pauschalangeboten mit Flügen. Die Fluglinie bekam aber von der Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs eine Nachfrist von zwölf Tagen und konnte im letzten Moment belegen, dass sie genügend Mittel für eine Erneuerung besitzt.

Dieses Jahr ist Monarch Airlines dasselbe passiert. Am 30. September ist die Air Travel Organiser’s Licence der britischen Fluglinie erneut verfallen. Ohne diese darf sie keine Pauschalangebot mehr anbieten, weil Reisende nicht für den Fall einer Pleite abgesichert sind. Dieses Mal gewährte die Civil Aviation Authority nur 24 Stunden Nachfrist.

Preise vervierfacht

Bis am Sonntagabend (1. Oktober) muss Monarch den Nachweis erbringen, finanziell genügend gut gepolstert zu sein. Offenbar ist das Management selbst nicht sicher, ob es das schafft. Denn über Nacht hat es die Ticketpreise vervierfacht, wie die Zeitung Independent schreibt. Die Angebote sind so gegenüber Ryanair, Easyjet, Norwegian und Co. nicht mehr konkurrenzfähig.

Mit dem Schritt kann Monarch das Risiko im Falle einer allfälligen Betriebseinstellung verringern. Fliegen weniger Briten in den Urlaub, gibt es weniger gestrandete Passagiere. Das gleiche hatte Air Berlin vor der offiziellen Einstellung der letzten Langstrecken getan.

Gespräche mit Konkurrenten

Eignerin Greybull Capital und die Vorbesitzer haben in den letzten sechs Jahren fünf Mal Geld einschießen müssen. Monarch Airlines hat es bisher nicht geschafft, sich angesichts der herausfordernden wirtschaftlichen Lage in Großbritannien und der steigenden Konkurrenz durch Billigflieger im Markt richtig zu positionieren.

Die fünftgrößte Fluglinie des Landes bedient mit 36 Flugzeugen 49 Ziele. Zuletzt gab es Verkaufsgespräche mit Easyjet, Norwegian und Wizz Air. Die anderen Airlines dürften aber wohl eine Mitbewerberin weniger einer Übernahme von Monarch vorziehen.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack