Miles-and-More-Karten von Airlines der Lufthansa-Gruppe: Änderungen stehen an.

Lufthansa-VielfliegerMiles and More plant «radikale Vereinfachung» für 2024

Eigentlich wollte die Lufthansa-Gruppe ihr Vielfliegerprogramm schon Anfang 2021 neu aufstellen. Doch die Pandemie kam dazwischen. Jetzt gibt es einen neuen Termin - und einen grünen Aspekt.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Ankündigung kam frühzeitig. Schon im November 2019 teilte Miles and More mit, das eigene System deutlich zu verändern. Gelten sollte dies ab dem 1. Januar 2021. Doch dann kam die Corona-Pandemie und das Vielflieger-Programm der Lufthansa-Gruppe verschob die Umstellung.

Im Mai 2020 kündigte Miles and More den 1. Januar 2022 als neuen Starttermin an. Im Dezember 2020 wurde auch dieser Termin gekippt. «Heute müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass wir den Start des neuen Vielfliegerprogramms nicht wie geplant umsetzen können», hieß es damals in einem Schreiben an die Mitglieder. Ein neues Datum gab es nicht. Man werde sich melden, «sobald es Neuigkeiten gibt». Das geschah bislang nicht.

Einführung für Anfang 2024 geplant

Doch das ändert sich nun. «Wir arbeiten an einer radikalen Vereinfachung des Programms», sagte Lufthansa-Group-Manager Gerald Schloegl laut dem Portal Simple Flying bei einer Konferenz in Dubai. «Dieses wird Anfang 2024 eingeführt.»

Schloegl ist bei der Lufthansa-Gruppe zuständig für Vertriebslösungen. Er erklärte, ein wichtiger Aspekt werde künftig die Nachhaltigkeit. «Die Idee ist, dass wir nachhaltiges Verhalten belohnen wollen», so der Manager. Ähnliches hatte Lufthansa-Vorständin Christina Förster schon im vergangenen Jahr angedeutet.

SAS, Etihad, Qantas gehen voran

Auch andere Airlines gehen in diese Richtung. So belohnen Etihad und Qantas Vielflieger für Klima-Kompensationen. Die australische Airline führte dafür neben den bestehenden Bronze-, Silber-, Gold-, Platin- und Platinum-One-Stufen die Kategorie Green ein. SAS kompensiert die Flüge ihrer Vielflieger und belohnt sie zusätzlich für den Kauf von nachhaltigem Kraftstoff.

Lufthansa-Mann Schloegl erklärte: «Wir werden im Dezember eine Mitteilung herausgeben, daher kann ich leider keine weiteren Details nennen. Aber wir werden das Statusprogramm radikal vereinfachen.»

Nur noch Reiseklasse sollte wichtig sein

In den 2019 angekündigten Änderungen war unter anderem vorgesehen, künftig Statuspunkte statt Statusmeilen zu nutzen. Das neue, vereinfachte Programm sollte dabei nur noch die Reiseklasse berücksichtigen, während Buchungsklassen und Ticketpreise keinen Einfluss mehr auf die Anzahl der gesammelten Statuspunkte haben sollte.

Mehr zum Thema

Für wen sich das neue Miles and More rechnet

Vielfliegerkarte: Bei Miles and More bleibt vorerst alles bei Alten.

Bei Miles and More bleibt alles beim Alten

Passagierin: Wer bei Qantas etwas für die Umwelt tut, erhält etwas zurück.

Ein Vielfliegerstatus für alle, die sich um die Umwelt sorgen

lufthansa airbus a321 200 de

Wer bei Lufthansa eine Teilstrecke auslässt, muss jetzt ganz genau erklären, warum

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack