Vielfliegerkarte: Bei Miles and More bleibt vorerst alles bei Alten.

Auch 2022 keine ÄnderungenBei Miles and More bleibt alles beim Alten

Das Lufthansa-Vielfliegerprogramm verschob die Einführung neuer Regeln zuerst auf 2022. Jetzt teilte Miles and More mit, dass die Änderungen auch dann nicht kommen - vielleicht sogar gar nie.

Top-Jobs

.

Ausbildung zum Apron Controller (m/w/d) am Flughafen Frankfurt

Frankfrut
Vorfeldkontrolle
FRA-Vorfeldkontrolle GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
aaa aviation academy austria logo

Fluglehrer/-in FI(A) mit Funktion Deputy CFI

Vollzeit
Aviation Academy Austria
Flugschule
Feste Anstellung
Top jobs
Wiener Neustadt - LOAN
Österreich
aaa aviation academy austria logo

Fluglehrer/-in FI(A)

Vollzeit
Aviation Academy Austria
Flugschule
Feste Anstellung
Top jobs
Wiener Neustadt - LOAN
Österreich

Vor einem Jahr machte Joost Greve eine große Ankündigung. Man schaffe «das einfachste Meilenprogramm der Welt», erklärte der Chef von Miles and More. Statt Meilen sollte es ab dem 1. Januar 2021 je nach Reiseklasse und Flugdauer Punkte geben. Auch das Erreichen des Status wurde neu geregelt, zudem sollte er künftig nur noch für ein Jahr gelten. Treue zu den Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe werde künftig stärker belohnt, so Greve.

Seit Ausbruch der Corona-Krise haben Vielflieger aber kaum Chancen, Meilen zu sammeln und ihren Status zu bestätigen. Viele Fluggesellschaften kamen ihren besten Kundinnen und Kunden deshalb schnell entgegen und verlängerten den Status automatisch um mindestens ein Jahr. Das Lufthansa-Vielfliegerprogramm zögerte etwas länger, zog im Mai dann aber nach. Der Status wird um ein Jahr verlängert.

Unklar, wie es weitergeht

Gleichzeitig kündigte Miles and More damals an, die für den 1. Januar 2020 geplanten Änderungen aufzuschieben und erst am 1. Januar 2022 in Kraft zu setzen. Jetzt wurde auch dieser Termin wieder gestrichen. «Heute müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass wir den Start des neuen Vielfliegerprogramms nicht wie geplant umsetzen können», heißt es in einem Schreiben an die Mitglieder. Wann die neuen Regeln eingeführt werden oder ob  überhaupt, sagt Miles and More nicht. Man werde informieren, «sobald es Neuigkeiten gibt».

Ein Sprecher von Lufthansa ergänzt: «Nach wie vor stehen wir voll und ganz hinter den Neuerungen. Wir können aber nicht ausschließen, dass sich bei einer Verschärfung der Corona-Krise, und dadurch einer nachhaltigen Veränderung des Flugverhaltens, auch Auswirkungen auf die Programmausgestaltung ergeben können». Die Pandemie stelle die Lufthansa Group vor große Herausforderungen. Das Ziel, den Vielfliegern ein «einfaches und transparentes Vielfliegerprogramm zu bieten, bleibt bestehen».

Vielflieger können viele Privilegien nicht nutzen

Vielflieger können derzeit viele der ihnen zustehenden Privilegien nicht voll nutzen, selbst wenn sie noch unterwegs sind. Lounges sind teilweise geschlossen oder bieten nur ein minimales Getränke- und Essensangebot, an Flughäfen stehen weniger Schalter zur Verfügung oder mitunter gab es kein Priority Boarding mehr. «Sie können sich aber darauf verlassen, dass wir alles dafür tun werden, Ihnen schnellstmöglich wieder den Service zu bieten, den Sie von uns erwarten», heißt es dazu vom Lufthansa-Vielfliegerprogramm.

Mehr zum Thema

Miles and More: Kulanz gegenüber den Mitgliedern.

Miles and More verlängert den Vielflieger-Status

Kunden von Miles and More: Huch, so wenige Punkte auf dem Konto?

Das ändert sich konkret für Lufthansa-Vielflieger

Für wen sich das neue Miles and More rechnet

ticker-lufthansa

Lufthansa Group plant Entmachtung von Austrian Airlines, Brussels Airlines, und Swiss

Video

phoenix sandsturm
Ein riesiger Sandsturm hat die Millionenstadt Phoenix und ihre Umgebung getroffen. Auch der Flughafen ist betroffen.
Timo Nowack
Timo Nowack
garuda indonesia special livery
Die Nationalairline Indonesiens feiert die Unabhängigkeitserklärung des Landes vor 80 Jahren. Dafür ließ Garuda eine Boeing 737 künstlerisch gestalten.
Timo Nowack
Timo Nowack
hurrikan erin noaa
Die Hurrikan-Jäger der amerikanischen Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA haben sich den Wirbelsturm Erin mit ihrem Turbopropflugzeug ganz aus der Nähe angeschaut - gerade, als dieser an Kraft weiter zulegte.
Timo Nowack
Timo Nowack