Boeing-777-Produktion: Die Nachfrage ist nicht groß genug.

Behörde warnte vor Mangel bei B777

Trotz des Verschwindens von Flug MH370 gilt die Boeing 777 als enorm sicher. Dennoch warnte die US-Behörde FAA vor einigen Monaten vor Problemen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

«Die Boeing 777 ist der sicherste Flieger», so Luftfahrt-Analyst Richard Aboulafia zu aeroTELEGRAPH. In zwei Jahrzehnten und nach Millionen geflogenen Meilen gab es bis zu MH370 keinen Zwischenfall während des Reiseflugs, bei dem Menschen ihr Leben verloren. Andere Experten stimmen mit Aboulafia überein. Doch fehlerfrei ist auch die Boeing 777 nicht. Die US-Luftfahrtbehörde FAA verfasste vor wenigen Monaten eine Warnung zum Langstreckenjet.

Bei einem 14-jährigen Flugzeug hatten Techniker gemäß dem FAA-Bericht einen rund 41 Zentimeter langen Riss im Rumpf, unterhalb der Satellitenantenne bemerkt. Dieselbe Fluggesellschaft habe daraufhin 42 weitere Boeing 777 im Alter zwischen 6 und 16 Jahren untersucht. Dabei fand man offenbar Korrosion, also Abnutzungserscheinungen, allerdings keine weiteren Risse.

«Rapider Druckverlust»

«Korrosion und Risse im Rumpf des Flugzeuges könnten zu einem rapiden Druckverlust und Verlust der strukturellen Stabilität des Fliegers führen», heißt es in einer Sicherheitsanweisung der FAA. Sie forderte die Airlines auf, ihre Flieger auf diese Schäden zu untersuchen. Ein rapider Druckverlust könnte gemäß Luftfahrtexperte Hans Weber einer der Gründe für das Verschwinden von MH370 vom Radar sein, wie er gegenüber aeroTELEGRAPH erklärte.

Ein solcher Druckverlust hätte das Flugzeug in kürzester Zeit «auseinanderreißen» können, so Weber. Wie Malaysia Airlines nach dem Unfall erklärte, wurde der verschwundene Flieger zuletzt im Februar gewartet, ein weiterer Termin war für den 19. Juni geplant

Zusammenstoss am Boden

Die 12-jährige Boeing 777 9M-MRO hatte 2012 einen Zusammenstoß am Flughafen Schanghai Pudong. Sie stieß am Boden mit einem Airbus A340-600 von China Eastern Airlines (Kennzeichen: B-6050) zusammen. Dabei wurde die Flügelspitze der Maschine von Malaysia Airlines zerfetzt. Um zu sagen, ob das einen Zusammenhang mit dem jetzigen Crash haben könnte, ist es noch viel zu früh.

Mehr zum Thema

Boeing 777 der Swiss: Hat das Modell bald standardmäßig mehr Sitze in der Kabine?

Boeing will mehr Sitze in die Triple Seven bauen

Iran: Das Land braucht bis zu 500 neue Flugzeuge.

Iranische Airlines bestellen Boeing 737 und 777

Airbus A350: Das Modell kommt bis anhin 14.350 Kilometer weit.

Kommt bald der zweistöckige Airbus A350?

Flieger von El Al: Diskriminiert die Airline?

Gebrauchte Boeing 777 im Sonderschlussverkauf

Video

Cessna 182 nach der Landung: Der Propeller fehlt.
Nachdem er einen ungewöhnlichen Geruch bemerkt hatte, brach ein Fluglehrer den Flug mit einer Cessna 172 ab. Im Landeanflug spitzte sich die Lage dann dramatisch zu.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Alternativroute für Project Sunrise: Sie führt am Nordpol vorbei.
Wenn die australische Fluggesellschaft ab 2027 nonstop zwischen Sydney und London fliegt, führt ein Teil der Flüge über eine der entlegensten Regionen der Erde. Die nördliche Alternativroute über die Polarregion bringt Qantas mehr Flexibilität und den Passagieren außergewöhnliche Ausblicke.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.
Wizz Air bringt mit dem Popstar Inna einen Song heraus. Wizz Away soll zum Sommerhit werden. Die Kombination Fluggesellschaft und Musik ist nicht neu. Ein Überblick von Fantasiesprache über Kerosin im Blut bis zu Mr. Trololo.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies