Crew von Malawi Airlines: Ihr Arbeitgeber befindet sich in einer schwierigen Lage.

Drohende LiquidierungMalawi Airlines hofft auf Rettung in letzter Minute

Eine weitere afrikanische Nationalairline steht vor dem Aus: Malawi Airlines ist überschuldet und braucht frisches Geld. Doch die Aktionäre Ethiopian und Staat haben wenig Anreiz.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Geschichte droht sich zu wiederholen. Nachdem mehrere Versuche, die überschuldete Nationalairline zu verkaufen, gescheitert waren, stellte Air Malawi ihren Betrieb 2013 ein. Mithilfe von Ethiopian Airlines wurde Malawi Airlines als Nachfolgerin gegründet.

Jetzt steht die neue Nationalairline des Binnenstaates in Südostafrika erneut vor dem Aus. Der Aufsichtsrat von Malawi Airlines hat Ende März eine «geordnete Abwicklung» vorgeschlagen, da die Fluggesellschaft technisch insolvent sei. 13,8 Milliarden Malwai-Kwacha betragen inzwischen die Schulden, rund 15 Millionen Euro.

Noch kein Jahr mit Gewinn

Ohne neue Investitionen der beiden Aktionäre gebe es keine andere Lösung als die Liquidierung, so der Aufsichtsrat gemäß der Zeitung The Nation. Angesprochen sind damit der Staat Malawi, der 51 Prozent besitzt, und Ethiopian Airlines, die 49 Prozent der Anteile hält. Große Anreiz, frisches Geld einzuschießen, haben sie freilich nicht. Seit ihrem Betriebsstart im Jahr 2014 hat Malawi Airlines noch nie Gewinn gemacht.

Mehr zum Thema

Modell eines Flugzeuges von Air Namibia: Im richtigen Leben nicht mehr in der Luft.

Air Namibia ist am Ende

Flieger von Ethiopian: Der blinde Passagier reiste wohl im Frachtraum mit.

Ethiopian steigt in Malawi ein

B737 von Air Malawi: Bald eine Privatairline?

Dritter Anlauf für Air Malawi

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies