Crew von Malawi Airlines: Ihr Arbeitgeber befindet sich in einer schwierigen Lage.

Drohende LiquidierungMalawi Airlines hofft auf Rettung in letzter Minute

Eine weitere afrikanische Nationalairline steht vor dem Aus: Malawi Airlines ist überschuldet und braucht frisches Geld. Doch die Aktionäre Ethiopian und Staat haben wenig Anreiz.

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Die Geschichte droht sich zu wiederholen. Nachdem mehrere Versuche, die überschuldete Nationalairline zu verkaufen, gescheitert waren, stellte Air Malawi ihren Betrieb 2013 ein. Mithilfe von Ethiopian Airlines wurde Malawi Airlines als Nachfolgerin gegründet.

Jetzt steht die neue Nationalairline des Binnenstaates in Südostafrika erneut vor dem Aus. Der Aufsichtsrat von Malawi Airlines hat Ende März eine «geordnete Abwicklung» vorgeschlagen, da die Fluggesellschaft technisch insolvent sei. 13,8 Milliarden Malwai-Kwacha betragen inzwischen die Schulden, rund 15 Millionen Euro.

Noch kein Jahr mit Gewinn

Ohne neue Investitionen der beiden Aktionäre gebe es keine andere Lösung als die Liquidierung, so der Aufsichtsrat gemäß der Zeitung The Nation. Angesprochen sind damit der Staat Malawi, der 51 Prozent besitzt, und Ethiopian Airlines, die 49 Prozent der Anteile hält. Große Anreiz, frisches Geld einzuschießen, haben sie freilich nicht. Seit ihrem Betriebsstart im Jahr 2014 hat Malawi Airlines noch nie Gewinn gemacht.

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