B737 von Air Malawi: Bald eine Privatairline?

Dritter Anlauf für Air Malawi

Die Regierung des afrikanischen Landes startet einen neuen Versuch, die nationale Fluggesellschaft loszuwerden. Es gibt einige Interessenten.

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Dieses Mal soll es klappen. Davon sind die Verantwortlichen absolut überzeugt. Angeblich gibt es bei diesem Versuch fast ein Dutzend Interessenten für einen Kauf der Fluggesellschaft. Die malawische Privatisierungskommission nehme all diese Unternehmen genau unter die Lupe, berichtet die Zeitung Nyasa Times. Mindestens 51 Prozent der Anteile sollen in die Hände von lokalen Investoren gelangen.

Anfangs gab es noch elf Interessenten für einen Kauf. Drei davon disqualifizierte die Privatisierungskommission nun allerdings, berichtet die Zeitung The Daily Times. Mpatsa Holdings Limited, CDH Limited und Global Airlines, ausgerechnet alles Unternehmen aus dem eigenen Land. Das Kommittee aus verschiedenen Regierungsvertretern und Experten traute dem Trio nicht die nötigen finanzielle Schlagkraft zu, um Air Malawi nachhaltig über Wasser zu halten. Als potenzielle Käufer verbleiben nun noch: Global Business Network aus Botswana, Fly Africa und Comair aus Südafrika, Ethiopian Airlines und die lokalen Firmen Africa Star Airways, Alpha and Omega und Jetlink Airways.

Zweimal gescheitert

Es ist bereits der dritte Versuch in den vergangenen zehn Jahren, Air Malawi an den Mann zu bringen. Der erste war 2003 gescheitert, als die südafrikanischen Investoren nicht die nötigen finanziellen Sicherheiten vorbringen konnten. 2007 dann platzte eine Übernahme durch die auch jetzt wieder interessierte südafrikanische Comair. Man hatte sich damals nicht über die Bedingungen einer Übernahme einigen können, heißt es. Momentan besteht Air Malawis Flotte aus drei Fliegern: Einer ATR 42 für Kurzstrecken und zwei Boeing B737 für regionale Flüge.

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