B737 von Air Malawi: Bald eine Privatairline?

Dritter Anlauf für Air Malawi

Die Regierung des afrikanischen Landes startet einen neuen Versuch, die nationale Fluggesellschaft loszuwerden. Es gibt einige Interessenten.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Dieses Mal soll es klappen. Davon sind die Verantwortlichen absolut überzeugt. Angeblich gibt es bei diesem Versuch fast ein Dutzend Interessenten für einen Kauf der Fluggesellschaft. Die malawische Privatisierungskommission nehme all diese Unternehmen genau unter die Lupe, berichtet die Zeitung Nyasa Times. Mindestens 51 Prozent der Anteile sollen in die Hände von lokalen Investoren gelangen.

Anfangs gab es noch elf Interessenten für einen Kauf. Drei davon disqualifizierte die Privatisierungskommission nun allerdings, berichtet die Zeitung The Daily Times. Mpatsa Holdings Limited, CDH Limited und Global Airlines, ausgerechnet alles Unternehmen aus dem eigenen Land. Das Kommittee aus verschiedenen Regierungsvertretern und Experten traute dem Trio nicht die nötigen finanzielle Schlagkraft zu, um Air Malawi nachhaltig über Wasser zu halten. Als potenzielle Käufer verbleiben nun noch: Global Business Network aus Botswana, Fly Africa und Comair aus Südafrika, Ethiopian Airlines und die lokalen Firmen Africa Star Airways, Alpha and Omega und Jetlink Airways.

Zweimal gescheitert

Es ist bereits der dritte Versuch in den vergangenen zehn Jahren, Air Malawi an den Mann zu bringen. Der erste war 2003 gescheitert, als die südafrikanischen Investoren nicht die nötigen finanziellen Sicherheiten vorbringen konnten. 2007 dann platzte eine Übernahme durch die auch jetzt wieder interessierte südafrikanische Comair. Man hatte sich damals nicht über die Bedingungen einer Übernahme einigen können, heißt es. Momentan besteht Air Malawis Flotte aus drei Fliegern: Einer ATR 42 für Kurzstrecken und zwei Boeing B737 für regionale Flüge.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack