B737 von Air Malawi: Bald eine Privatairline?

Dritter Anlauf für Air Malawi

Die Regierung des afrikanischen Landes startet einen neuen Versuch, die nationale Fluggesellschaft loszuwerden. Es gibt einige Interessenten.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Dieses Mal soll es klappen. Davon sind die Verantwortlichen absolut überzeugt. Angeblich gibt es bei diesem Versuch fast ein Dutzend Interessenten für einen Kauf der Fluggesellschaft. Die malawische Privatisierungskommission nehme all diese Unternehmen genau unter die Lupe, berichtet die Zeitung Nyasa Times. Mindestens 51 Prozent der Anteile sollen in die Hände von lokalen Investoren gelangen.

Anfangs gab es noch elf Interessenten für einen Kauf. Drei davon disqualifizierte die Privatisierungskommission nun allerdings, berichtet die Zeitung The Daily Times. Mpatsa Holdings Limited, CDH Limited und Global Airlines, ausgerechnet alles Unternehmen aus dem eigenen Land. Das Kommittee aus verschiedenen Regierungsvertretern und Experten traute dem Trio nicht die nötigen finanzielle Schlagkraft zu, um Air Malawi nachhaltig über Wasser zu halten. Als potenzielle Käufer verbleiben nun noch: Global Business Network aus Botswana, Fly Africa und Comair aus Südafrika, Ethiopian Airlines und die lokalen Firmen Africa Star Airways, Alpha and Omega und Jetlink Airways.

Zweimal gescheitert

Es ist bereits der dritte Versuch in den vergangenen zehn Jahren, Air Malawi an den Mann zu bringen. Der erste war 2003 gescheitert, als die südafrikanischen Investoren nicht die nötigen finanziellen Sicherheiten vorbringen konnten. 2007 dann platzte eine Übernahme durch die auch jetzt wieder interessierte südafrikanische Comair. Man hatte sich damals nicht über die Bedingungen einer Übernahme einigen können, heißt es. Momentan besteht Air Malawis Flotte aus drei Fliegern: Einer ATR 42 für Kurzstrecken und zwei Boeing B737 für regionale Flüge.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier