Neue StreckeLuxair weiß noch nichts von Russland-Flügen

Ein russisches Regierungsmitglied kündigt Flüge der nationalen Airlines zwischen Luxemburg und Russland an. Bei Luxair winkt man ab.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Für Alexander Yurchik ist alles schon in trockenen Tüchern. Russland und Luxemburg hätten bei einem Treffen vereinbart, Passagierflüge zwischen den beiden Ländern aufzunehmen, erklärte der russische Vize-Transportminister gemäß der Nachrichtenagentur Tass am Donnerstag (6. September). «Wir haben sehr erfolgreich gearbeitet und uns auf die Möglichkeit geeinigt, von der Hauptstadt Moskau nach Luxemburg zu fliegen - und von dort zu uns.»

Als Zeichen des guten Willens werde es zudem auch Flüge ab. St. Petersburg geben, so Yurchik. Er erklärte weiter, es werde bis zu sieben wöchentliche Verbindungen in jede Richtung geben. Durchgeführt würden sie von je einer Fluggesellschaft aus jedem Land.

Luxair schaut sich den Markt an

Im Falle Luxemburgs ist der Ansprechpartner also klar: Luxair soll also nach Russland fliegen. Bei der Nationalairline winkt man jedoch ab. «Ich kann diese Information nicht bestätigen», kommentiert ein Sprecher. Man schaue sich am Markt jedoch laufend um und «analysiere Möglichkeiten». «Es gibt aber derzeit keine konkreten Pläne.»

Luxair besitzt eine Flotte von 18 Flugzeugen, zwei Boeing 737-700, vier 737-800, eine Bombardier CRJ700 und elf Bombardier Dash 8 Q400. Damit bedient die staatliche Fluggesellschaft 66 Ziele in 23 Ländern.

Mehr zum Thema

Zweiter Prototyp der Yakovlev MS 21-310:  Russland will neue Gebühr zur Finanzierung.

Passagiere sollen teure Flugzeuge aus russischer Produktion bezahlen

Embraer E190 von Wideroe: Mit diesem Flugzeugtyp wurden die Russinnen und Russen Richtung Heim geflogen.

Widerøe fliegt Russen im Spitzbergen-Eklat zurück nach Hause

Airbus A330 von Aeroflot: Bald mit iranischen Teilen?

Von der Airbus-A330-Wartung zur Teilefertigung: So weit gingen Russlands Pläne mit Iran

ticker-russland

Russland plant milliardenschweren Ausbau seiner Flughäfen

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier