Lufthansa-Gate: Seit 1. Mai werden Boarding-Gruppen 1 und 2 getrennt aufgerufen.

Lufthansa, Austrian und SwissBusiness-Class-Gäste müssen beim Einsteigen länger warten

Lufthansa Group hat ihren Einsteigeprozess angepasst. Auf Europaflügen werden die Vielflieger neuerdings getrennt - und einige gut zahlende Reisende brauchen etwas Geduld.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Zeit ist Geld. Besonders bei Fluggesellschaften. Und ein besonders zeitintensiver Punkt ist das Einsteigen. Oft geht es nur im Schneckentempo voran, weil Passagiere mit dem Verstauen des Gepäcks den meist engen Gang versperren.

Fluggesellschaften haben in der Vergangenheit zahlreiche Versuche unternommen, den Prozess zu beschleunigen. Ob das klassische Boarding nach Sitzreihen oder nach dem Zufallsprinzip, also ohne die Vergabe von Sitzplätzen. Durchgesetzt hat sich bei vielen Fluggesellschaften das Einsteigen nach Gruppen. Dabei dürfen nach den Menschen mit speziellen Bedürfnissen, Statuskunden und Vielflieger mehrheitlich zuerst in die Maschine.

Gruppe 1 und Gruppe 2 künftig getrennt

Zum 1. Mai hat die Lufthansa Group das Boardingsystem bei Europaflügen angepasst, wie eine Sprecherin einen Bericht des Portals Frankfurtflyer bestätigt. «Die Boarding-Gruppen 1 und 2 werden nun separat aufgerufen.» Bislang wurden die Gruppen zusammen aufgerufen, was teilweise zu Staus vor den Gates geführt hat.

Dabei ist Boarding-Gruppe 1 exklusiv den Hon Circle Members vorbehalten, also den Vielfliegern der höchsten Klasse. Die Gruppe 2 umfasst Senatoren, Star Alliance Gold Members und Business-Class-Passagiere. «Bei den anderen Gruppen hat sich nichts geändert», so die Sprecherin. Gruppe 3 bis 5 bleiben weiterhin Economy-Class-Reisende.

Wilma-Boarding seit 2019

Die Lufthansa Group hat 2019 das Wilma-Boarding (auch Outside-in-Methode genannt) eingeführt. Wilma steht für Window, Middle and Aisle oder zu Deutsch Fenster, Mitte und Gang. Passagiere werden dabei in Gruppen ihren Sitzplätzen entsprechend in die Flieger gelassen.

Die Gruppen im Überblick

Pre-Boarding: Familien mit Babys und Kleinkindern unter 5 Jahren, allein reisende Kinder, Reisende mit eingeschränkter Mobilität

Gruppe 1: Vielflieger mit Status Hon-Circle

Gruppe 2: Vielflieger mit Status Senator oder Star Alliance Gold sowie Business-Class-Passagiere, Economy-Flex-Reisende

Gruppe 3: Economy-Class-Reisende mit Fensterplatz und Begleitung

Gruppe 4: Economy-Class-Passagiere mit Mittelsitzen und Begleitung

Gruppe 5: Economy-Class-Reisende mit Gangplatz

Mehr zum Thema

Einsteigen anno dazumal: Früher war alles ganz einfach.

Jetzt wird neu geboardet

Nerviges Boarding: Airlines versuchen, das Ein- und Aussteigen zu beschleunigen.

Der Traum vom effizienten Boarding

Passagier mit Fensterplatz: Lufthansa überlegt, ihn und andere Reisende am Fenster als erste an Bord zu lassen.

Lufthansa will Passagiere am Fenster zuerst an Bord lassen

ticker-lufthansa

Betrunkener Passagier tickt auf Flug von Lufthansa aus - nach Landung in München verhaftet

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies