Einsteigen anno dazumal: Früher war alles ganz einfach.

Lufthansa, Swiss und Austrian Jetzt wird neu geboardet

Nach den Tests folgt die Einführung: Bei Lufthansa, Austrian Airlines und Swiss steigen von den Economy-Passagieren ab dem 7. November die am Fenster zuerst ein. Die Details.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Was haben Lufthansa und Fred Feuerstein gemeinsam? Sie beide stehen auf Wilma. Bei der Fluggesellschaft allerdings geht es nicht um eine Liebe in der Steinzeit, sondern um Effizienz. Im Frühjahr testete sie eine neue Methode zum Einsteigen. Diese basiert auf dem Wilma-System. Die Abkürzung steht für Window, Middle and Aisle oder zu Deutsch Fenster, Mitte und Gang. Passagiere werden dabei in Gruppen ihren Sitzplätzen entsprechend in die Flieger gelassen.

Nach den letzten Tests werden die Boarding-Gruppen nach Wilma (auch Outside-in-Methode genannt) definitiv für alle Flüge mit Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen eingeführt. Am 7. November geht es bei Lufthansa an diversen deutschen und europäischen Flughäfen los, aber noch nicht an den größten Drehkreuzen Frankfurt und München. Swiss stellt an den Außenstellen ebenfalls um, in Zürich und Genf wendet die Schweizer Fluglinie die Methode bereits in abgewandelter Form mit weniger Gruppen an. Austrian Airlines beginnt im Dezember in Wien.

Später auch auf Langstreckenflügen

Die Einführung des Gruppenboardings nach Wilma folgt also nicht weltweit auf einen Schlag, sondern findet schrittweise bis im kommenden  Frühjahr statt. Danach kommen auch die Langstreckenflüge an die Reihe. Wie genau dort eingestiegen wird, ist allerdings noch nicht klar. «Es wird aber eine Abwandlung von Wilma sein», so eine Sprecherin gegenüber aeroTELEGRAPH.

Mit einem schnelleren Einsteigen sparen Fluggesellschaften Zeit. Sie verringern so die Standzeiten am Boden. Und sie schonen mitunter die Nerven der Passagiere.

[poll id="84"]

So funktioniert das neue Boarding nach Gruppen bei Lufthansa, Austrian und Swiss

Pre-Boarding: Familien mit Babys und Kleinkindern unter 5 Jahren, allein reisende Kinder, Reisende mit eingeschränkter Mobilität

Gruppen 1 und 2: Vielflieger mit Status Hon-Circle, Senator oder Star Alliance Gold sowie Business-Class-Passagiere, Economy-Flex-Reisende

Gruppe 3: Economy-Class-Reisende mit Fensterplatz und Begleiter

Gruppe 4: Economy-Class-Passagiere mit Mittelsitzen und Begleiter

Gruppe 5: Economy-Class-Reisende mit Gangplatz

Mehr zum Thema

Passagier mit Fensterplatz: Lufthansa überlegt, ihn und andere Reisende am Fenster als erste an Bord zu lassen.

Lufthansa will Passagiere am Fenster zuerst an Bord lassen

Dauert ewig und nervt: Beim Boarding wird wertvolle Zeit verschwendet.

So geht Boarding am schnellsten

Start-up will Boarding beschleunigen

Start-up will Boarding beschleunigen

lufthansa cityline muc crj 900

Die geschäftigsten Routen von Lufthansa Cityline und wer sie nun bedient

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg