Flughafen Köln-Bonn: In Gesprächen mit Lufthansa.

Sitz von Lufthansa-BilligtochterWird Köln Langstrecken-Basis?

Lufthansa erwägt, Köln-Bonn zum Sitz der neuen Langstreckentochter zu machen. Düsseldorf scheint dagegen aus dem Rennen zu sein.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Für Köln-Bonn wäre es ein Riesenerfolg. Der Flughafen im Rheinland verhandelt derzeit mit der Lufthansa über die Ansiedlung von deren Billigtochter. Das bestätigte Flughafenchef Michael Garvens der Zeitung Rheinische Post. Eigentlich war ursprünglich die nordrhein-westfälische Hauptstadt Düsseldorf, ab der bereits Langstreckenflüge angeboten werden, als Basis der «Interkontinental-Wings» im Gespräch. Doch offenbar sind der Lufthansa die Gebühren des Flughafens zu hoch. Deshalb rückte nun Köln nach.

Neben Köln kommt auch noch München für die neue Lufthansa-Airline in Frage, so die Planung der Lufthansa. Man werde im Herbst 2015 entweder von München oder «einem Standort in NRW» aus «mit sieben Flugzeugen vom Typ Airbus 330 oder Boeing 767» starten, wie ein Sprecher der deutschen Fluglinie gegenüber der Rheinischen Post erklärt.

Neues Konzept auch für Kurz- und Mittelstrecke

Konkrete Ziele und Preise gibt die Lufthansa noch nicht bekannt. Auch der Name ist noch geheim. Nur so viel: Wie die anderen Günstig-Töchter soll auch er das Wort «Wings» enthalten.

Erst Anfang Juli hatte die deutsche Fluglinie ein neues Billig-Konzept vorgestellt. Auf der Langstrecke will sie so die Konkurrenz aus Nahost unter Druck setzen, auf Europarouten die Billigflieger. Die Wings-Töchter, darunter auch Germanwings, sollen zusammengeführt werden und die Billigtochter Eurowings soll ausgebaut werden. Für den innereuropäischen Verkehr muss dafür die Flotte komplett umgerüstet werden: Die CRJ-Jets werden durch Airbus A320 ersetzt, geplant ist eine Flotte von bis zu 23 Maschinen

Direkte Konkurrenz zu Easyjet

Der Start auf der Kurz- und Mittelstrecke ist für das kommende Frühjahr geplant. Das Angebot außerhalb Deutschlands wird als erstes auf Basel erweitert. Hier sollen zwei bis vier zusätzliche Airbus A320 stationiert werden. Der Start ist auch dort für Anfang 2015 geplant. Eurowings verdrängt dabei die Swiss vom Standort Basel: Die Lufthansa-Tochter wird sich von dort zurückziehen. «Darauf haben wir uns gemeinsam mit der Swiss geeinigt», erklärte bei der Präsentation Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Genf und Zürich bleiben dabei Swiss-Standorte. Eurowings wird in Basel in direkte Konkurrenz mit dem Billigflieger Easyjet treten.

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Lufthansa schickt zum Oktoberfest neue Trachtencrew auf Reisen

ticker-lufthansa

Lufthansa Cargo führt Notfallservice für besonders dringende Sendungen ein

ticker-lufthansa

Lufthansa Technik versorgt Uzbekistan Airways bis 2035 mit Ersatzteilen

Flugzeuge von Emirates und Lufthansa: Nur eine von beiden Airlines hat Grund zur Freude.

Lufthansa kritisiert zusätzliche Verkehrsrechte für Emirate: «Bundesregierung schießt zu viele Eigentore»

Video

Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies