Flughafen Köln-Bonn: In Gesprächen mit Lufthansa.

Sitz von Lufthansa-BilligtochterWird Köln Langstrecken-Basis?

Lufthansa erwägt, Köln-Bonn zum Sitz der neuen Langstreckentochter zu machen. Düsseldorf scheint dagegen aus dem Rennen zu sein.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Für Köln-Bonn wäre es ein Riesenerfolg. Der Flughafen im Rheinland verhandelt derzeit mit der Lufthansa über die Ansiedlung von deren Billigtochter. Das bestätigte Flughafenchef Michael Garvens der Zeitung Rheinische Post. Eigentlich war ursprünglich die nordrhein-westfälische Hauptstadt Düsseldorf, ab der bereits Langstreckenflüge angeboten werden, als Basis der «Interkontinental-Wings» im Gespräch. Doch offenbar sind der Lufthansa die Gebühren des Flughafens zu hoch. Deshalb rückte nun Köln nach.

Neben Köln kommt auch noch München für die neue Lufthansa-Airline in Frage, so die Planung der Lufthansa. Man werde im Herbst 2015 entweder von München oder «einem Standort in NRW» aus «mit sieben Flugzeugen vom Typ Airbus 330 oder Boeing 767» starten, wie ein Sprecher der deutschen Fluglinie gegenüber der Rheinischen Post erklärt.

Neues Konzept auch für Kurz- und Mittelstrecke

Konkrete Ziele und Preise gibt die Lufthansa noch nicht bekannt. Auch der Name ist noch geheim. Nur so viel: Wie die anderen Günstig-Töchter soll auch er das Wort «Wings» enthalten.

Erst Anfang Juli hatte die deutsche Fluglinie ein neues Billig-Konzept vorgestellt. Auf der Langstrecke will sie so die Konkurrenz aus Nahost unter Druck setzen, auf Europarouten die Billigflieger. Die Wings-Töchter, darunter auch Germanwings, sollen zusammengeführt werden und die Billigtochter Eurowings soll ausgebaut werden. Für den innereuropäischen Verkehr muss dafür die Flotte komplett umgerüstet werden: Die CRJ-Jets werden durch Airbus A320 ersetzt, geplant ist eine Flotte von bis zu 23 Maschinen

Direkte Konkurrenz zu Easyjet

Der Start auf der Kurz- und Mittelstrecke ist für das kommende Frühjahr geplant. Das Angebot außerhalb Deutschlands wird als erstes auf Basel erweitert. Hier sollen zwei bis vier zusätzliche Airbus A320 stationiert werden. Der Start ist auch dort für Anfang 2015 geplant. Eurowings verdrängt dabei die Swiss vom Standort Basel: Die Lufthansa-Tochter wird sich von dort zurückziehen. «Darauf haben wir uns gemeinsam mit der Swiss geeinigt», erklärte bei der Präsentation Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Genf und Zürich bleiben dabei Swiss-Standorte. Eurowings wird in Basel in direkte Konkurrenz mit dem Billigflieger Easyjet treten.

Mehr zum Thema

Lufthansas D-AIEM: Ist nun fertig beklebt.

Airbus A321 Neo von Lufthansa fliegt jetzt mit zwölf Geschichten durch Europa

Airbus A220 von Air Baltic: Wie viele der Jets fliegen im kommenden Sommer noch für Lufthansa Group?

Für Air Baltic wird die Luft bei der Lufthansa-Gruppe immer dünner

ticker-lufthansa

Reifen geplatzt: Airbus A320 von Lufthansa muss Start in Frankfurt abbrechen

ticker-lufthansa

Video: Auch zweiter Airbus A340-600 von Lufthansa winkt zum Abschied

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack