Airbus A220 und Embraer E2: Welche Wahl trifft Lufthansa?

Neue KonzerntochterLufthansa vor Großbestellung für City Airlines - Airbus A220 oder Embraer E2

Lufthansa wird ihre jüngste Airline-Gründung mit 40 kleineren, fabrikneuen Regionaljets ausstatten. Gestartet wird mit A319.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Die Aufregung war groß, als im März bekannt wurde, dass Lufthansa die Arbeiten für die Neugründung von City Airlines, vorher bekannt als Cityline 2 oder Newcont, vorangetrieben hat. Auch, weil der geplante Start schon für den Spätsommer dieses Jahres anvisiert war.

Daraus wurde erstmal nichts. Auch, weil der Konzern mit den Gewerkschaften intern über die Arbeitsbedingungen verhandelt. So will man Befürchtungen zerstreuen, dass die neue Fluggesellschaft dazu dienen könnte, Druck auf die Arbeitsbedingungen zu machen. Denn City Airlines soll innen und außen auftreten wie Lufthansa und Zubringerflüge aus europäischen Städten zu den beiden Drehkreuzen Frankfurt und München durchführen.

40 neue Narrowbodies für City Airlines

Die Flottenplanung treibt der Konzern derweil weiter voran. Aktuell besitzt die Airline nur einen Airbus A319 mit der Kennung D-AILX. Das war eine Mindestvoraussetzung, damit die neue Fluggesellschaft im Juni vom Luftfahrtbundesamt ihr Luftverkehrsbetreiberzeugnis (im Englischen Air Operator Certificate oder kurz AOC) erhalten konnte.

Nun will Lufthansa die neue City Airlines aber mit 40 fabrikneuen Jets ausstatten. Das erklärte Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Mittwoch (11. Oktober) in einem internen Videoformat an die Belegschaft, welches aeroTELEGRAPH vorliegt.

Start mit Airbus A319

«Wir stehen vor einer Großbestellung von 80 Flugzeugen. 40 kleinere Narrowbodies mit 120 bis 140 Plätzen werden an die Cityline 2 gehen», so Spohr. Zur Auswahl stünden Embraers E-Jet-Familie oder der Airbus A220, erklärte der Lufthansa-Group-Chef.

Bei den 40 weiteren Maschinen wird es sich um größere Schmalrumpfflieger handeln - Airbus A320 Neo oder Boeing 737 Max. Sie könnten als Bestellung der Lufthansa Group für einen oder mehrere Flugbetriebe vorgesehen sein. Der Konzernchef bekräftigte derweil auch, dass City Airlines - oder Cityline 2, wie Spohr die Neugründung im Video nennt - im kommenden Jahr starten wird. «Zunächst mit A319.»

Mehr zum Thema

Der erste Airbus A319 der City Airlines: Die Maschine ist jetzt in ihrer künftigen Basis in München.

Erster Jet von Lufthansa City Airlines fliegt in die neue Heimat

Airbus A319 D-AILX: Erstes und einziges Flugzeug von City Airlines.

City Airlines startet Anfang 2024 - ab Frankfurt und München

Ein Airbus A320: Lufthansa treibt den Aufbau von City Airlines voran.

City Airlines ist die jüngste Fluglinie von Lufthansa

Der erste Airbus A350-1000 von Lufthansa: Soll ab Ende Oktober im regulären Einsatz stehen.

Lufthansas erster Airbus A350-1000: Konfiguration, geplanter Starttermin und erste mögliche Ziele

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies