Airbus A319 D-AILX: Erstes und einziges Flugzeug von City Airlines.

Leichte VerspätungCity Airlines startet Anfang 2024 - ab Frankfurt und München

Die neueste Tochter von Lufthansa Group wurde schon totgesagt. Doch ohne City Airlines hat der Konzern im Zubringerverkehr ein Problem. Die Arbeiten laufen deshalb weiter. Neu soll es einen Tarifvertrag geben und Anfang 2024 losgehen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Sie ist die jüngste und die kleinste Fluggesellschaft der Lufthansa Group. Anfang Juni erhielt City Airlines vom Luftfahrt-Bundesamt ihr Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: AOC). Und ihre Flotte besteht gerade mal aus einem Airbus A319. Geplant war es anders. Eigentlich wollte die neue Fluglinie bereits eifrig Personal rekrutieren und im Spätsommer loslegen.

Doch der A319 mit dem Kennzeichen D-AILX steht sich seit Ende Juli in München die Reifen platt. Denn City Airlines hat den Beginn der Rekrutierung auf «Ende des Jahres 2023» verschoben, wie sie auf ihrer Webseite schreibt. Der Betriebsstart wird daher frühestens Anfang 2024 erfolgen.

«Konstruktiv und vertraulich»

Ein Grund dürfte auch sein, dass das Management noch mit den Gewerkschaften über die Arbeitsbedingungen verhandelt. «Wir arbeiten konstruktiv und vertraulich an einer Tarifierung der Gesellschaft und ausgewogenen Lösungen für alle Beteiligten. Dazu laufen bereits seit einigen Monaten Gespräche mit Ufo und Verdi zu Tarifkonditionen», erklärt dazu City-Airlines-Chef Marco Zenger in einer internen Verlautbarung, die aeroTELEGRAPH vorliegt. Beim Personal war denn auch immer befürchtet worden, dass die neue Fluggesellschaft dazu dienen könnte, Druck auf die Arbeitsbedingungen zu machen. Diese Befürchtungen will das Management mit dem Abschluss eines Vertrages zerstreuen.

Es gibt zudem vor allem noch einen anderen Grund, weshalb Lufthansa Group die neue Fluglinie braucht. Der hängt mit dem Konzerntarifvertrag zusammen. «So greift ab 2027 unter anderem wieder die 95-Sitzer Regelung. Dadurch können wir die komplette Flotte unserer Airbus-Passagierflugzeuge nach 2026 nicht mehr für Lufthansa Airlines operieren», erklärt in der internen Information Wolfgang Diefenbach, Ko-Chef von Lufthansa Cityline. Da die Bombardier CRJ 900 mit 90 Plätzen und die Embraer E190 in den kommenden Jahren ersetzt werden müssen und neuere Flieger größer sind, stünde die Airline faktisch ohne Flieger da.

Innen und außen Lufthansa

City Airlines soll dereinst von München «täglich zu europäischen Metropolen und entlegenen Regionen fliegen». Aber auch ab Frankfurt soll sie starten, wie in der internen Information klar gemacht wird. Ihre Aufgabe wird es sein, Reisende aus europäischen Städten an die beiden Drehkreuze zu fliegen und «Anschluss an das weltweite Lufthansa-Streckennetz haben.

Geplant ist eine Flotte von 40 Flugzeugen. City Airlines wird gegen außen wie Lufthansa Cityline auftreten - «mit dem Produkt Lufthansa», wie es in der Information heißt. Lackierung und Bordservice werden als denen von Lufthansa entsprechen.

In etwa so werden die Flugzeuge von City Airlines daherkommen. Bild: Lufthansa/aeroTELEGRAPH

Mehr zum Thema

Der erste Airbus A319 der City Airlines: Die Maschine ist jetzt in ihrer künftigen Basis in München.

Erster Jet von Lufthansa City Airlines fliegt in die neue Heimat

Der erste Airbus A319 der City Airlines: Die Maschine ist jetzt in ihrer künftigen Basis in München.

City Airlines hat ersten Airbus A319 und Luftverkehrsbetreiberzeugnis

Michael Niggemann: «Es gibt also nicht nur die eine Cockpit-Stimme im Konzern, sondern unterschiedliche Interessen, Herausforderungen und Sichtweisen.»

«Halten uns Möglichkeit offen, bei City Airlines englischsprachige Piloten einzustellen»

Flugzeug von Etihad in Frankfurt, im Hintergrund unter anderem Condor-Jets: Die Fluglinien aus den Emiraten dominieren das Geschäft.

Die Machtverhältnisse am Himmel zwischen Deutschland und den Emiraten

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies