Airbus A319 D-AILX: Erstes und einziges Flugzeug von City Airlines.

Leichte VerspätungCity Airlines startet Anfang 2024 - ab Frankfurt und München

Die neueste Tochter von Lufthansa Group wurde schon totgesagt. Doch ohne City Airlines hat der Konzern im Zubringerverkehr ein Problem. Die Arbeiten laufen deshalb weiter. Neu soll es einen Tarifvertrag geben und Anfang 2024 losgehen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Sie ist die jüngste und die kleinste Fluggesellschaft der Lufthansa Group. Anfang Juni erhielt City Airlines vom Luftfahrt-Bundesamt ihr Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: AOC). Und ihre Flotte besteht gerade mal aus einem Airbus A319. Geplant war es anders. Eigentlich wollte die neue Fluglinie bereits eifrig Personal rekrutieren und im Spätsommer loslegen.

Doch der A319 mit dem Kennzeichen D-AILX steht sich seit Ende Juli in München die Reifen platt. Denn City Airlines hat den Beginn der Rekrutierung auf «Ende des Jahres 2023» verschoben, wie sie auf ihrer Webseite schreibt. Der Betriebsstart wird daher frühestens Anfang 2024 erfolgen.

«Konstruktiv und vertraulich»

Ein Grund dürfte auch sein, dass das Management noch mit den Gewerkschaften über die Arbeitsbedingungen verhandelt. «Wir arbeiten konstruktiv und vertraulich an einer Tarifierung der Gesellschaft und ausgewogenen Lösungen für alle Beteiligten. Dazu laufen bereits seit einigen Monaten Gespräche mit Ufo und Verdi zu Tarifkonditionen», erklärt dazu City-Airlines-Chef Marco Zenger in einer internen Verlautbarung, die aeroTELEGRAPH vorliegt. Beim Personal war denn auch immer befürchtet worden, dass die neue Fluggesellschaft dazu dienen könnte, Druck auf die Arbeitsbedingungen zu machen. Diese Befürchtungen will das Management mit dem Abschluss eines Vertrages zerstreuen.

Es gibt zudem vor allem noch einen anderen Grund, weshalb Lufthansa Group die neue Fluglinie braucht. Der hängt mit dem Konzerntarifvertrag zusammen. «So greift ab 2027 unter anderem wieder die 95-Sitzer Regelung. Dadurch können wir die komplette Flotte unserer Airbus-Passagierflugzeuge nach 2026 nicht mehr für Lufthansa Airlines operieren», erklärt in der internen Information Wolfgang Diefenbach, Ko-Chef von Lufthansa Cityline. Da die Bombardier CRJ 900 mit 90 Plätzen und die Embraer E190 in den kommenden Jahren ersetzt werden müssen und neuere Flieger größer sind, stünde die Airline faktisch ohne Flieger da.

Innen und außen Lufthansa

City Airlines soll dereinst von München «täglich zu europäischen Metropolen und entlegenen Regionen fliegen». Aber auch ab Frankfurt soll sie starten, wie in der internen Information klar gemacht wird. Ihre Aufgabe wird es sein, Reisende aus europäischen Städten an die beiden Drehkreuze zu fliegen und «Anschluss an das weltweite Lufthansa-Streckennetz haben.

Geplant ist eine Flotte von 40 Flugzeugen. City Airlines wird gegen außen wie Lufthansa Cityline auftreten - «mit dem Produkt Lufthansa», wie es in der Information heißt. Lackierung und Bordservice werden als denen von Lufthansa entsprechen.

In etwa so werden die Flugzeuge von City Airlines daherkommen. Bild: Lufthansa/aeroTELEGRAPH

Mehr zum Thema

Der erste Airbus A319 der City Airlines: Die Maschine ist jetzt in ihrer künftigen Basis in München.

Erster Jet von Lufthansa City Airlines fliegt in die neue Heimat

Der erste Airbus A319 der City Airlines: Die Maschine ist jetzt in ihrer künftigen Basis in München.

City Airlines hat ersten Airbus A319 und Luftverkehrsbetreiberzeugnis

Michael Niggemann: «Es gibt also nicht nur die eine Cockpit-Stimme im Konzern, sondern unterschiedliche Interessen, Herausforderungen und Sichtweisen.»

«Halten uns Möglichkeit offen, bei City Airlines englischsprachige Piloten einzustellen»

ticker-deutschland

Branchenverbände fordern Kurswechsel für Luftfrachtstandort Deutschland

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies