Airbus A319 von Lufthansa Cityline: Die Fluglinie bekommt vorerst keine Schwester.

Neue RegionalairlineLufthansa stoppt Aufbau von Cityline 2

Der deutsche Luftfahrtriese plante eine neue Regionalairline mit 40 Flugzeugen. Jetzt hat Lufthansa die Arbeiten zum Aufbau von Cityline 2 gestoppt - um die Pilotinnen und Piloten zu besänftigen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Flugverkehrsbetrieb München heißt das Unternehmen. Im Mai wurde es von Lufthansa offiziell gegründet. Aus ihm sollte eine neue Fluggesellschaft entstehen. Newcont oder Cityline 2, wie das Projekt genannt wird, würde eine Flotte von 40 Flugzeugen betreiben, so der Plan.

Die neue Fluggesellschaft hätte ein eigenes Luftverkehrsbetreiberzeugnis (im Englischen Air Operator Certificate oder kurz AOC) erhalten. Sie sollte künftig «analog Lufthansa Cityline innerdeutsche und europäische Zubringerverkehre für die Drehkreuze Frankfurt und München» erbringen, wie es Konzernchef Carsten Spohr einmal ausdrückte. Vor allem aber war ihr Zweck: Die Personalkosten im Cockpit senken.

«Arbeitgeberseitig keine Fakten» schaffen

Jetzt aber wurde der Aufbau von Cityline 2 gestoppt. Die formalen Arbeiten für das eigene Luftverkehrsbetreiberzeugnis würden zwar weitergeführt, um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen, heißt es in einem Schreiben von Lufthansa an die Pilotinnen und Piloten, das aeroTELEGRAPH vorliegt. Man werde aber «kein Cockpitpersonal für Linienverkehre einstellen oder schulen».

Der Hintergrund ist, dass Lufthansa und die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit sich vor dem Hintergrund weiter angedrohter weiterer Streiks im September auf höhere Löhne geeinigt haben. Zugleich vereinbarten sie damals «eine umfassende Friedenspflicht», die bis zum 30. Juni 2023 gilt. Mit dem Stopp der Arbeiten an Cityline 2 wolle man «arbeitgeberseitig keine Fakten» schaffen, heißt es im Schreiben.

Auch sonst kein Aufbau neben Lufthansa und Lufthansa Cargo

Nicht nur bei Cityline 2 zieht die Führung von Lufthansa aber die Handbremse. Man werde auch «keinen dauerhaften Aufbau einer weiteren Plattform vornehmen», schreibt das Unternehmen im Schreiben an die Pilotinnen und Piloten. Zugleich werde man keine strategischen Entscheidungen treffen, die zu «dauerhaften Personalüberhängen bei Lufthansa oder Lufthansa Cargo führen könnten».

Mit den Maßnahmen zeige man den «klaren Willen, in den kommenden Monaten im vertrauensvollen Dialog mit der Vereinigung Cockpit die offenen Themen anzugehen und zu lösen» heißt es von Lufthansa weiter. Das Ziel bleibe, auch in Zukunft attraktive Arbeitsplätze für Pilotinnen und Piloten zu bieten.

Mehr zum Thema

CRJ 900 von Lufthansa Cityline: Ein Flieger wie dieser war aktuell betroffen.

Lufthansa macht bei Cityline 2 vorwärts

Airbus A319 von Lufthansa bei der Enteisung: Künftig auf neuem AOC?

Lufthansa macht Ernst mit eigener Airline für Inland- und Europaflüge

Flieger von Air Dolomiti: Die Fluglinie baut aus.

Lufthansa stärkt Air Dolomiti mit zusätzlichen Jets

Sitz in der Business Class eines Airbus A320 von Lufthansa: Wer ganz vorne sitzen will, muss künftig extra zahlen.

Wer bei Lufthansa, Austrian, Swiss und Co. ganz vorne sitzen will, muss künftig extra zahlen

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil