Lufthansas Boeing 747-400 mit dem Kennzeichen D-ABTK (Archivbild): Soll bald in Teruel landen.

Nach Abzug aus den NiederlandenLufthansa schickt Boeing 747 aus Twente in Teruel wieder schlafen

Umparken im großen Stil: Lufthansa wird den aus Twente ausgeflogenen Jumbo-Jet in Spanien wieder einmotten. Zwei andere Boeing 747 bleiben in den Niederlanden.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Überraschend hat Lufthansa am Montag (26. April) eine ihrer drei Boeing 747-400 aus Twente abgezogen. Die Maschine mit dem Kennzeichen D-ABTK startete Richtung Teruel, aufgrund von schlechtem Wetter in Spanien landete sie dann aber schon in Frankfurt.

Offen blieb die Frage, was nun mit den Jumbo-Jets geschieht. Ein Lufthansa-Sprecherin erklärt, dass «die zwei verbleibenden 740-400 in Enschede bleiben und die eine, derzeit in Frankfurt befindliche, bei besserem Wetter nach Teruel überführt wird».

Vorbereitung schon zu weit vorangeschritten

Wer dachte, zumindest das ausgeflogene Flugzeug würde womöglich in den Betrieb zurückkehren oder in Kürze den Eigentümer wechseln, irrt. «Alle drei Maschinen sind dann bis auf weiteres im Deep Storage», sagt die Airline-Sprecherin.

Tatsächlich wurde der Vierstrahler nur aus Twente ausgeflogen, weil alles danach aussah, als müsste Lufthansa alle drei Jets dort bis Ende Juni ohnehin abziehen. Erst Ende vergangener Woche erstritt der Airport Twente vor Gericht, dass die Flugzeuge bis 2022 bleiben dürfen. Da war die Vorbereitung aber schon zu weit vorangeschritten. «Die Reaktivierung der 740-400 hatte bereits begonnen, als das Gerichtsurteil gefällt wurde», so die Sprecherin.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie unter anderem ein Video vom Abflug.

Mehr zum Thema

Abflug von D-ABTK in Twente am 26. April: Zwei weitere Boeing 747-400 von Lufthansa bleiben vorerst.

Lufthansa fliegt eine Boeing 747 aus Twente aus

Zwei weitere Jumbo-Jets von Lufthansa bleiben vorerst in Twente.

Lufthansas 747 dürfen bis 2022 in Twente stehen

Boeing 747 von Lufthansa bringen Twente Rekordverlust

Boeing 747 von Lufthansa bringen Twente Rekordverlust

ticker lufthansa group

Projekt Nexus: Lufthansa Group prüft mit engere Verzahnung von Lufthansa, City Airlines und Discover

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier