Lufthansa: Stunden auf dem Rollfeld

Passagiere eines Lufthansa-Fluges waren stundenlang in einer Boeing B747 in Denver eingeschlossen – die Klimaanlage funktionierte nicht.

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Eigentlich hatte der Flug um 17:40 Uhr Ortszeit in Denver abheben sollen. Doch daraus wurde nichts. Die Passagiere der Boeing B747-400 von Lufthansa, die sie nach Frankfurt bringen sollte, wurden auf eine Geduldsprobe gestellt. Erst um 22:25 Uhr hob der Flieger schließlich ab, wie man auf dem Flugverfolgungsportal Flight Aware erkennen kann. Von den insgesamt rund fünf Stunden Verspätung mussten die Reisenden drei Stunden im Flugzeug auf dem Rollfeld verbringen, berichten lokale Medien aus Denver. Und das bei einer kaputten Klimaanlage.

Nach 90 Minuten ließ man Rettungssanitäter an Bord, doch niemand der Passagiere benötigte medizinische Hilfe. Irgendwann jedoch sei es so heiß geworden, dass die Passagiere sich an der kühlsten Stelle des Jumbos zusammenpferchten. «Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie heiß es hier drin ist», erklärte eine Passagierin noch aus dem Flugzeug gegenüber dem Lokalfernsehen. «Man sollte uns doch wenigstens aus dem Flugzeug lassen». Irgendwann, so andere Berichte, sei sogar das Wasser ausgegangen.

Technische Probleme

Grund für die Verspätung sollen «mechanische und technische Probleme» gewesen sein. Von Lufthansa gab es zum Thema auf Anfrage von aeroTELEGRAPH bis zu Erschienen dieses Artikels noch keine ausführliche Stellungnahme. «Wann immer ein Aussteigen möglich ist, veranlassen wir das in der Regel auch», so ein Sprecher zunächst. Erst um 20:30 Uhr sollen die Passagiere aber laut den Medienberichten von Bord gelassen worden sein. Weitere rund zwei Stunden später konnten sie die rund neunstündige Reise nach Frankfurt antreten.

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