Lufthansa-Logo: Die Gruppe hatte ein  Online-Problem.

Aufstockung der FlotteLufthansa bestellt Airbus A350-1000

Die Verspätungen bei Boeing 787 und 777X sowie die Erholung der Nachfrage bringen die deutsche Airline zu einer weiteren Bestellung. Lufthansa kauft zur Ergänzung der Flotte Airbus A350-1000.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Eigentlich hätten sie nie mehr fliegen sollen. Doch weil nach der Pandemie die Nachfrage auf der Langstrecke deutlich schneller zurückkam als erwartet und zugleich neue Boeing 787 und 777X später ausgeliefert werden als ursprünglich angekündigt, musste Lufthansa handeln. So holt die deutsche Fluggesellschaft zum Sommer vier Airbus A380 zurück und nimmt später vielleicht auch die vier weiteren verbliebenen Superjumbos wieder in Betrieb.

Auch bald zehn Airbus A340-600 sind wieder für Lufthansa unterwegs. Doch sie sind keine Dauerlösung. Die Führung in Frankfurt ist der Meinung, dass sie zu wenig große Langstreckenflugzeuge in der Flotte hat. Darum will sie diesen Mangel jetzt beheben. Am Donnerstag (2. März) werde Lufthansa eine Bestellung für Airbus A350-1000 bekannt geben, berichtet das Magazin Aviation Week.

Schnellerer Abschied für Vierstrahler möglich

Wie viele Exemplare Lufthansa bestellen wird, ist nicht bekannt. Doch Aviation Week weist darauf hin, dass der Konzern kaum je weniger als zehn Exemplare eines Modells ordert. Mit den Airbus A350-1000 wird er die vierstrahligen Airbus A340-600 und Boeing 747-400 schneller ausflotten können. Sie sind nicht nur schon ziemlich alt (im Durchschnitt 16 beziehungsweise 23 Jahre), sondern auch aus Kostengründen und Umweltaspekten nicht mehr ideal.

Bisher betreibt Lufthansa nur Airbus A350-900. Von ihnen hat die Airline bereits 21 Exemplare in der Flotte, weitere 28 erwartet die Gruppe noch. Sie gehen nicht nur an die deutsche Fluglinie, sondern auch an Swiss, die mindestens fünf Exemplare aus der Bestellung erhalten wird.

Früher wollte man A350-1000 noch nicht

Die größere Variante A350-1000 bietet gegenüber dem A350-900 nicht nur Platz für rund 55 zusätzliche Sitze. Sie hat mit 16.111 Kilometern auch eine rund 740 Kilometer größere Reichweite. Das könnte nicht nur für Lufthansa selbst, sondern auch für Swiss interessant sein.

Wie Aviation Week schreibt, verwarf Lufthansa früher bereits einmal den Plan, A350-1000 zu bestellen. Damals wollte man sich nicht ein zweites großes Modell neben der Boeing 777-9 in die Flotte holen. Doch diese Meinung habe sich inzwischen geändert, weil die Nachfrage derart groß ist.

Mehr zum Thema

Airbus A340-600 von Lufthansa: Fliegt künftig auch wieder ab Frankfurt.

Lufthansa holt weitere Airbus A340-600 zurück

Lufthansa baut neue Sitze in die Economy Class ihrer neuen Langstreckenflugzeuge.

Lufthansa bringt 14 verschiedene Sitzarten in neuer Kabine

Ein Dreamliner von Lufthansa: Der Konzern hat ambitionierte Klima-Ziele.

Lufthansa, Swiss, Austrian und Co. führen Ökotarife ein

ticker-lufthansa

Lufthansa kürzt Winterangebot zwischen Frankfurt und New York

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack