Lufthansa-Logo: Die Gruppe hatte ein  Online-Problem.

Aufstockung der FlotteLufthansa bestellt Airbus A350-1000

Die Verspätungen bei Boeing 787 und 777X sowie die Erholung der Nachfrage bringen die deutsche Airline zu einer weiteren Bestellung. Lufthansa kauft zur Ergänzung der Flotte Airbus A350-1000.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Eigentlich hätten sie nie mehr fliegen sollen. Doch weil nach der Pandemie die Nachfrage auf der Langstrecke deutlich schneller zurückkam als erwartet und zugleich neue Boeing 787 und 777X später ausgeliefert werden als ursprünglich angekündigt, musste Lufthansa handeln. So holt die deutsche Fluggesellschaft zum Sommer vier Airbus A380 zurück und nimmt später vielleicht auch die vier weiteren verbliebenen Superjumbos wieder in Betrieb.

Auch bald zehn Airbus A340-600 sind wieder für Lufthansa unterwegs. Doch sie sind keine Dauerlösung. Die Führung in Frankfurt ist der Meinung, dass sie zu wenig große Langstreckenflugzeuge in der Flotte hat. Darum will sie diesen Mangel jetzt beheben. Am Donnerstag (2. März) werde Lufthansa eine Bestellung für Airbus A350-1000 bekannt geben, berichtet das Magazin Aviation Week.

Schnellerer Abschied für Vierstrahler möglich

Wie viele Exemplare Lufthansa bestellen wird, ist nicht bekannt. Doch Aviation Week weist darauf hin, dass der Konzern kaum je weniger als zehn Exemplare eines Modells ordert. Mit den Airbus A350-1000 wird er die vierstrahligen Airbus A340-600 und Boeing 747-400 schneller ausflotten können. Sie sind nicht nur schon ziemlich alt (im Durchschnitt 16 beziehungsweise 23 Jahre), sondern auch aus Kostengründen und Umweltaspekten nicht mehr ideal.

Bisher betreibt Lufthansa nur Airbus A350-900. Von ihnen hat die Airline bereits 21 Exemplare in der Flotte, weitere 28 erwartet die Gruppe noch. Sie gehen nicht nur an die deutsche Fluglinie, sondern auch an Swiss, die mindestens fünf Exemplare aus der Bestellung erhalten wird.

Früher wollte man A350-1000 noch nicht

Die größere Variante A350-1000 bietet gegenüber dem A350-900 nicht nur Platz für rund 55 zusätzliche Sitze. Sie hat mit 16.111 Kilometern auch eine rund 740 Kilometer größere Reichweite. Das könnte nicht nur für Lufthansa selbst, sondern auch für Swiss interessant sein.

Wie Aviation Week schreibt, verwarf Lufthansa früher bereits einmal den Plan, A350-1000 zu bestellen. Damals wollte man sich nicht ein zweites großes Modell neben der Boeing 777-9 in die Flotte holen. Doch diese Meinung habe sich inzwischen geändert, weil die Nachfrage derart groß ist.

Mehr zum Thema

Airbus A340-600 von Lufthansa: Fliegt künftig auch wieder ab Frankfurt.

Lufthansa holt weitere Airbus A340-600 zurück

Lufthansa baut neue Sitze in die Economy Class ihrer neuen Langstreckenflugzeuge.

Lufthansa bringt 14 verschiedene Sitzarten in neuer Kabine

Ein Dreamliner von Lufthansa: Der Konzern hat ambitionierte Klima-Ziele.

Lufthansa, Swiss, Austrian und Co. führen Ökotarife ein

ticker-lufthansa

Lufthansa veröffentlicht weitere Flugtage für A350-1000

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack