Boeing 737 von Privatair Deutschland: Momentan nicht im Einsatz.

LuftfahrtbundesamtLizenz von Privatair in Deutschland suspendiert

Neuer Ärger für die Wet-Lease-Spezialistin. In Deutschland wurde die Lizenz von Privatair auf Eis gelegt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Organisationsstruktur optimiert, Schlüsselfunktionen ausgetauscht, Geschäftsmodell optimiert, Kosten gesenkt. Die neuen Eigentümer haben einiges unternommen, um Privatair wieder auf die Erfolgsluftstraße zu bringen. «Wir befinden uns mit der Restrukturierung auf dem richtigen Weg», meinte Thomas Limberger, Aufsichtsratspräsident von Privatair und Gründer der Mehrheitsaktionärin Silver Arrow Capital kürzlich im Interview mit aeroTELEGRAPH.

Weil man alle personellen und betrieblichen Probleme ausgeräumt habe, sei Privatair auch wieder in der Lage, «ohne Einschränkung für Lufthansa zu fliegen», so Limberger weiter. Für die deutsche Fluggesellschaft bediente Privatair früher die Strecke Frankfurt - Pune. Ende August wurde der Flug plötzlich ausgesetzt, seit dem 28. Oktober bedient Lufthansa die Strecke selber. Privatair will jedoch den Auftrag so schnell wie möglich wieder übernehmen.

Administratives Problem in der Schweiz behoben

Allerdings gibt es jetzt ein neues Problem. Das deutsche Luftfahrtbundesamt hat die Lizenz von Privatair Deutschland auf Eis gelegt. «Es ist richtig, die Lizenz wurde suspendiert», bestätigt das Unternehmen gegenüber aeroTELEGRAPH. Das sei eine direkte Folge der fehlerhaften gerichtlichen Publikation in der Schweiz. Im Oktober hatten Richter in Genf aufgrund eines Begehrens auf Zwangsvollstreckung die Insolvenz über die Schweizer Muttergesellschaft von Privatair eröffnet.

Das Management sprach von einem administrativen Fehler. Und in der Tat wurde der Eintrag inzwischen auch korrigiert. Am 15. Oktober hieß ein Gericht die Beschwerde von Privatair gut und hob die Insolvenz auf.

«Unschön und nicht hilfreich»

Bis das Folgeproblem in Deutschland gelöst ist, dauert es noch etwas. Die Aufhebung der Suspendierung sei nicht ganz so einfach. Man stehe aber bereits mit dem Luftfahrtbundesamt in Gesprächen und sei zuversichtlich, zeitnah zu einer Lösung und Reaktivierung der Lizenz zu kommen, heißt es bei Privatair. Es sei zwar sicher unschön und nicht hilfreich. Aber immerhin stehe aktuell keines der deutschen Flugzeuge im Einsatz.

Mehr zum Thema

Thomas Limberger: «Wir wussten, dass operativ viel verändert werden muss und die Gesellschaft finanzielle Unterstützung benötigen würde.»

«Privatair ist wieder in der Lage, für Lufthansa zu fliegen»

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack