Flieger von Lauda: Die Flotte wird nicht so groß wie geplant.

Abbau in Düsseldorf und StuttgartLauda «am stärksten gefährdet»

Ryanair baut Stellen und Basen ab. Betroffen ist auch Lauda. Die österreichische Tochter stehe unter «unter strengster Beobachtung». Auch die Basen Düsseldorf und Stuttgart werden kleiner.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Muttergesellschaft warnt vor harten Zeiten. Am Freitag (1. Mai) gab Ryanair bekannt, dass die Jobs von rund 3000 Piloten und Flugbegleitern gefährdet sind, Löhne um 20 Prozent gekürzt und Basen geschlossen werden sollen. Auch die Flotte werde kleiner als geplant. Denn der Markt werde nach Corona nicht mehr derselbe sein, so die Billigairline in einer Mitteilung.

Besonders im Visier steht bei Ryanair die österreichische Tochter. Lauda stehe nach Verlusten von rund 200 Millionen in den ersten zwei Jahren «unter strengster Beobachtung», heißt es in einem Brief, den die Ko-Geschäftsführer Andreas Gruber und David O'Brien an die Beschäftigten der Basen Düsseldorf und Stuttgart sandten. Auch sei Lauda am «stärksten gefährdet».

Gespräche mit Gewerkschaften

Zum einen werde es weniger Nachfrage geben. Zum anderen werde man künftig gegen Konkurrenz kämpfen, die dank Milliarden an Staatshilfen Tickets unter Kosten verkaufen könne, so Gruber und O'Brien weiter. Deshalb müsse man sich anpassen. Dies bedeute «bedeutende Arbeitsplatzverluste» und «Lohnkürzungen von bis zu 20 Prozent».

Man nehme deshalb kommende Woche Verhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi auf, so die Lauda-Manager an die Angestellten in Düsseldorf und Stuttgart. Man höre sich deren Vorschläge an und hoffe auf gute Gespräche. In Wien hat Lauda bereits Vorschläge gemacht, von der Gewerkschaft Vida aber bisher kein Feedback bekommen. Dort steht im Raum, dass andere Ryanair-Gesellschaften künftig die Flüge durchführen.

Weniger Flugzeuge

Ryanair hat auch bereits angekündigt, dass Lauda weniger Flugzeuge betreiben wird als geplant. Man spreche mit den Leasinggebern der Airbus A320, um die Lieferungen weiterer Flieger hinauszuzögern, heißt es im Brief des Managements.

Mehr zum Thema

Airbus von Lauda in Wien: Bald permanent gegroundet?

Lauda übergibt Wiener Slots an Ryanair

Crew von Lauda: Die Corona-Krise verschlimmert die Lage der Fluglinie.

Lauda-Chefs stellen Angestellten ein Ultimatum

<strong>Lauda Europe</strong> schafft nur magere <strong>29 Punkte</strong>.

Lauda startet dringendes Sparprogramm

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack